Ökumenische Fastenkette

Voerde..  Seit vielen Jahren pflegt eine Gruppe evangelischer und katholischer Christen in Voerde die Tradition einer „ökumenischen Fastenkette“. Sie suchen sich einen persönlichen Vorsatz für die Fastenzeit. Das kann eine tägliche Gebetszeit sein, Verzicht auf Schokolade, Fleisch, Alkohol, Zigaretten oder auch Computernutzung oder Fernsehkonsum.

Während der Fastenzeit wird eine Tasche von Person zu Person weiter gereicht. Darin befinden sich geistliche Anregungen sowie ein Fastentagebuch. Jeder Teilnehmer wählt sich einen bestimmten Tag der Woche für die persönliche Fastenkette aus. Wer etwa den Mittwoch gewählt hat, bekommt die Tasche am Abend des Dienstag gebracht und muss sie am Mittwochabend an den nächsten weiterreichen. Im Laufe des Tages kann man Notizen im Fastentagebuch machen – das können ein Text sein, persönliche Gedanken, Erfahrungen oder gute Wünsche. Manche Teilnehmer notieren auch Einladungen zu Gebetszeiten oder legen interessante Zeitungsartikel bei. So entsteht ein Kontakt zwischen den jeweils sechs bis sieben Teilnehmern der Fastenkette. Je nach Anzahl werden mehrere Fastenketten eingerichtet, aber jeder Teilnehmer weiß, von wem er die Fastentasche erhält und wohin er sie während der 40 Tage der Fastenzeit bringen muss.

Während der Fastenzeit treffen sich alle einmal zu einem Austauschtreffen über die gesammelten Erfahrungen. Das Planungstreffen für die Fastenkette ist am Dienstag, 10. Februar, um 17 Uhr im Konferenzraum an der Pauluskirche (Zugang vom Kirchplatz am Akazienweg her). Wer dort nicht teilnehmen kann, kann sich auch bei Pastoralreferent Markus Gehling melden, 923512 oder gehling@kreuzzeichen.de.