Nispa & Grexit

Sparkasse:.  Seit Wochen sind die Schlagzeilen „NISPA“ und „GREXIT“ in Funk, Fernsehen und der lokalen Presse das beherrschende Thema. Die Schieflage der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe und die ganzen Bankenpleiten rühren von gewissenlosen Spekulationen und Fehlinvestitionen einiger weniger hochdotierten Personen her. Niemand wird bestraft, niemand wird haftbar gemacht. Warum werden diese sogenannten Manager wie Sparkassendirektoren, die ihr Vermögen dabei abgesahnt haben, nicht in rechtmäßige Haftung gesetzt, sondern gehen noch mit horrenden Abfindungen in den Ruhestand und der Steuerzahler zahlt? Da liest man, der neue Verwaltungsrat der „NISPA“ wird statt der bisherigen ahnungslosen 18 Mitglieder auf 33 Mitgliedern bis zum Jahr 2020 erweitert. Die überflüssigen Vorstandsmitglieder der „NISPA“, werden sicherlich mit großzügigen 65% ihres letzten Gehaltes, sprich 20000 bis 30000 Euro Rente pro Monat, in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Bei der Schlagzeile „Politik steht zur Sparkassen-Fusion“ stellt sich die Frage: Gibt es in den einzelnen Parteien noch gute Politiker, oder nur noch vom Steuergeld gut leben wollende und Macht besessene, teilweise schlecht ausgebildete Quotenmenschen?

Willi Schembries, Dinslaken