Neuer Bauhof für Din-Service soll 24 Mio. Euro kosten

Dinslaken..  Der Bau eines zentralen Betriebshofes für den Din-Service auf dem ehemaligen Zechengelände in Lohberg würde 24 Millionen Euro kosten. Zu diesem Ergebnis kommt die Stadtverwaltung in einem Bericht, den die Politik in der kommenden Woche erstmals auf den Beratungstisch bekommt. Zudem: Die kombiniert öffentlich-private Finanzierung über ein ÖPP-Modell (wie bei der Feuerwache) wird eher nicht empfohlen.

Bei einem angenommenen Zinssatz von 2,5 Prozent (derzeit 1,5 Prozent) und einer Laufzeit von 20 Jahren würde der Bau bis zur Fertigstellung 2019 den städtischen Haushalt ansteigend um mehr als 500 000 Euro pro Jahr belasten. Nach der Fertigstellung 2019 wird ein jährlicher Abschreibungsaufwand von 366 000 Euro kalkuliert. Rund 30 Prozent (7 Mio Euro) der Investitionen sind laut Stadtverwaltung als gebührenrelevant einzuordnen und würden zumindest teilweise auf die Gebühren angerechnet. Genau sei das schwer zu prognostizieren, eine Modellrechnung sieht eine mögliche Mehrbelastung für einen Vier-Personen-Haushalt pro Jahr von 7,20 Euro für Niederschlagswasser, 10,26 Euro für Müll und 5,40 Euro für die Straßenreinigung.

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