Mondlandschaft

Ententeich:.  Letzten Sonntag war ich zu einer Konfirmationsfeier im Restaurant der Stadthalle eingeladen. Wunderbarer Sonnenschein und es zog einen an die draußen aufgestellten Stehtische auf dem Gelände der ehemaligen Terrasse am Teich. Sie erinnern sich: Diese bot einen der schönsten „grünen“ Blicke auf die Burg sowie die umgebende Altstadt mit dem Stadtpark. Ich blickte auf den neuen Teich (die ersten Kinder warfen bereits schon kleine Ufersteine in das Wasser) und ließ meinen Blick umherschweifen. Nun gut, die eingesäten Rasenflächen links von mir konnte ich mir farblich grün ausmalen – aber ansonsten vor mir und vor allem rechts herum: grau. Graue „Asche“ bis an die Burg. Gefühl spontan: Mondlandschaft. Man darf den Boden nicht versiegeln, werden nun vielleicht Fachleute zu diesem Belag sagen. Wenn alles so bleibt, hat man meines Erachtens einen der schönsten Orte (der unter anderem gastronomisch ohnehin immer ärmer werdenden) Altstadt vergrau(l)t. Was nutzt die „ästhetische“ Kulisse, wenn sie nicht bespielbar ist, d.h. der Lebensqualität der Bürger dient. Klaus Lasse, Dinslaken