Mit Augenmaß agieren

Einsparungen im Personalbereich sind ein heikles, ein hochsensibles Thema. Zwar sollen, wie die politischen Akteure von CDU und WGV betonen, betriebsbedingte Kündigungen im Rathaus ausgeschlossen werden, doch auch schon die Frage, ob möglicherweise eine weitere Arbeitsverdichtung droht, sorgt in der Belegschaft verständlicherweise für Besorgnis und Verunsicherung. Der vom Bürgermeister vorgeschlagene Weg, sich Leistung für Leistung vorzunehmen, zu schauen, welche Einsparpotenziale es gibt und dann erst Zielgrößen festzulegen, ist ein guter Kompromiss. Schließlich gilt es, mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl zu agieren, damit nicht am Ende der Konsolidierungskette eine unterbesetzte und deshalb auch nicht mehr im Sinne des Voerder Bürgers handlungsfähige Verwaltung steht. Die Verantwortlichen im Rathaus stehen nun in der Verpflichtung, alle Bereiche einer gleichwertigen kritischen Betrachtung zu unterziehen, um am Ende die Verwaltung personell wie wirtschaftlich bestmöglich aufzustellen.