Miltenberger bleibt CDU-Chef

Dinslaken..  Der alte und neue Chef der Dinslakener CDU heißt Horst Miltenberger. Im Rahmen der Mitgliederversammlung bestätigte der Stadtverband ihn im Theatertreff der Kathrin-Türks-Halle als Vorsitzenden. Auch in der zweiten Reihe setzt die CDU auf Kontinuität, Stefan Buchmann und Heinz Wansing bleiben Stellvertreter. Einen Neuen gibt es dann im CDU-Stadtverbands-Vorstand doch noch: Fabian Schneider, Vorsitzender der Jungen Union und seit der letzten Kommunalwahl Ratsmitglied, wurde ebenfalls zum Vize-Vorsitzenden gewählt. Außerdem wurde Anke Korten als Schatzmeisterin wiedergewählt.

Horst Miltenberger nutzte die Gelegenheit, um auf die aus CDU-Sicht schlechten Ergebnisse der Kommunalwahl im vergangenen Jahr zurückzublicken („Wir waren frustriert, aber jetzt sind wir wieder da“), richtete aber auch seinen Blick in die Zukunft. Da wolle die CDU insbesondere die von der Stadtspitze auf die Agenda geschriebenen Großinvestitionen noch einmal einer genauen Prüfung unterziehen. Im Rahmen einer Klausurtagung will die CDU Positionen zu den geplanten Investitionen von rund 80 Millionen Euro finden, dazu zählt neben der Sanierung der Kathrin-Türks-Halle und weiterer Schulen auch der Neubau eines Technischen Rathauses und eines zentralen Betriebshofes für den Din-Service in Lohberg.

Im Bericht des Fraktionsvorsitzenden thematisierte Heinz Wansing noch einmal die auf Druck der Bürger wieder zurückgenommene Erhöhung der Aufsichtsratsbezüge bei den Stadtwerken und deren Töchtern. Das Bürgerbegehren sei durchaus legitim gewesen, die Polemik, mit der vor allem die UBV die Debatte angeheizt habe, sei aber unangemessen gewesen und habe dem politischen Klima in Dinslaken erheblichen Schaden zugeführt. Dass FDP-Ratsherr Bernd H. Minzenmay den meisten Aufsichtsräten die Qualifikation abspreche, kritisierte Wansing in dem Zusammenhang ebenfalls.