Mehr Geld für Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen

Dinslaken..  Der Rat der Stadt Dinslaken hat am Dienstagabend beschlossen, weiter in die angemessene Unterbringung von Flüchtlingen zu investieren. Die Beschlüsse, in der Fliehburg und am Hardtfeld Unterkünfte sanieren zu lassen sowie die Betreuung der Flüchtlinge durch die Einstellung von Personal zu verbessern, passierten das Gremium einstimmig.

Im Übergangsheim an der Fliehburg wird in die Häuser Holstein und Sachsen investiert. Das Haus Holstein wird für insgesamt rund 286 000 Euro saniert. Das Haus Sachsen wird umgebaut. Die Kleiderkammer sowie der nicht mehr genutzte Frauentreff werden verlegt, damit das Haus zu Wohnzwecken genutzt werden kann. Die Kosten hierfür betragen insgesamt knapp 138 000 Euro.

Außerdem wird - wie berichtet - ein mehrgeschossiges Gebäude im Hardtfeld für rund 268 000 Euro saniert, damit dort ebenfalls Flüchtlinge untergebracht werden können. Die Unterkunft ist als Übergangslösung gedacht, bis die notwendigen Kapazitäten an der Fliehburg geschaffen sind. Eine Übergangslösung ist auch die Unterbringung von Flüchtlingen in den städtischen Häusern an der Karlstraße, die bereits leergezogen waren, weil das Areal im Bereich der alten Feuerwache überplant und neu bebaut werden soll.

Der Rat hat außerdem beschlossen, die finanziellen Mittel für einen zusätzlichen Hausmeister, eine halbe sozialpädagogische Fachkraft sowie eine halbe Verwaltungskraft zur Verfügung zu stellen. Die Caritas hatte als Träger den Bedarf angemeldet, weil immer mehr Flüchtlinge nach Dinslaken kommen und angemessen betreut werden müssen. Die Verwaltung schloss sich der Auffassung an, die Kosten belaufen sich auf etwa 99 000 Euro pro Jahr.