Das aktuelle Wetter Dinslaken 13°C
Etat

Linke wegen Personalplan gegen den Haushalt

13.02.2012 | 18:01 Uhr

Dinslaken.Die Linke in Dinslaken will in der nächsten Ratssitzung dem Haushalt nicht zustimmen. Das bestätigten nach der Haushaltsklausur der Partei die beiden Ratsmitglieder Gerd Baßfeld und Detlef Fuhg. Hauptgrund sei, dass die Verwaltungsspitze nach wie vor an dem Plan festhält, mittelfristig 1 Mio. Euro an Personalkosten einzusparen. „Das ist mit uns nicht machbar“, sagt Fraktionsvorsitzender Gerd Baßfeld und macht deutlich, dass die Linke gegen jede Form von Personaleinsparung ist.

Ansonsten sehen Baßfeld und Fuhg viele gute Ansätze im ersten Haushaltsentwurf von Kämmerer Thomas Palotz, sehen aber seine Hände weitgehend gebunden. „Im Haushalt sind doch 95 Prozent aller Ausgaben Pflichtaufgaben. Selbst wenn wir alle freiwilligen Leistungen streichen, sanieren wir damit den Haushalt nicht“, so Baßfeld. Um die Einnahmesituation zu verbessern, würde die Linke notgedrungen einer moderaten Anpassung der Gewerbesteuer zustimmen. Eine Anhebung der Grundsteuer käme nicht in Frage. „Aber auch das kann nicht dazu führen, dass der Haushalt in Ordnung kommt“, so Fuhg.

Ziel der Linken ist es, eine gemeinsame Resolution vom Rat verabschieden zu lassen, die deutlich macht, dass Bund und Land die Kommunen spürbar entlasten müssen, um ihnen ihre Handlungsfähigkeit zurückzugeben. „Der Druck auf Bund und Land muss wachsen, die Gemeindefinanzierung muss auf andere Beine gestellt werden“, so Baßfeld.

Ralf Kubbernuß

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6348522/create

Aktuelle Fotos und Videos
Ruhrpott Rodeo 2012
Bildgalerie
Punk-Festival
STV Huenxe
Bildgalerie
Fussball
Kreis Pokalspiel
Bildgalerie
Fussbal
Landtagswahl 2012
Bildgalerie
Landtagswahl
Aus dem Ressort
Sanierung der B8 sorgt für Ärger
Sanierung
Die Kritik: Kein Flüster-Asphalt und mangelhafte Beschilderung
Wieder Trickdiebe am Geldautomaten
Polizei
76-Jähriger beim Abheben bestohlen