Licht an für Milow

Milow gastierte 2012 schon einmal in Dinslaken.
Milow gastierte 2012 schon einmal in Dinslaken.
Foto: Peggy Mendel
Was wir bereits wissen
Bevor das Fantastival am Freitag mit Herbert Knebels Affentheater vor ausverkaufter Kulisse starten kann, wird im Burgtheater gewerkelt und gebaut

Dinslaken..  Wenn die Ehrenamtlichen der Freilicht AG im Burgtheater ihre Zelte aufschlagen, ist es wieder soweit: Das Fantastival Dinslaken steht unmittelbar bevor. Am Freitag, 19. Juni, sorgt Herbert Knebel mit seinem Affentheater gleich an den ersten beiden Abenden für ein ausverkauftes Haus.

Herbert Knebel ist ein alter Bekannter für Heinz Schäfer. Der Veranstaltungstechniker ist für das Festival ein Mann der ersten Stunde, die Fantastivalbühne ist die seine. Mehrere Tage dauert es, bis Bühne und Technik einsatzbereit sind. Den größten Bedarf an Licht und Sound hat übrigens neben Milow am Sonntag die Show, die auch vom ersten Jahr an zum Fantastival gehört, die wie immer ausverkaufte „Sommernacht des Musicals“.

„Die Sondertechnik wird von Jahr zu Jahr mehr“, beschreibt Heinz Schäfer den Aufwand, der betrieben wird, um den Zuschauern auch optisch eine gute Show zu bieten und geht in technische Details: „Die Stadtwerke unterstützen uns mit drei zusätzlichen Anschlüssen von über 150 Ampere. Zum Vergleich: ein Hausanschluss hat circa 63 Ampere.“

Aber es geht auch mit weniger. Gentleman braucht nicht so viel Show, um Party zu machen. Und Konstantin Wecker steht bei seinem Konzert mit Band gar nicht im Mittelpunkt. Er sitzt seitlich am Flügel, den er selbst mitbringt. Jochen Malmsheimer steht sogar ganz alleine auf der großen Bühne. Sein Auftritt am Montag, 22. Juni, war ursprünglich für den Burginnenhof vorgesehen. Aber den hätte er locker doppelt füllen können.

Auch Philipp Artmann weiß erst seit Kurzem, dass er mit seiner siebenköpfigen Band auf der Fantastivalbühne spielen wird. Er gewann das Online-Voting, mit dem die Freilicht AG über die Vorband für den ausverkauften Auftritt von Gentleman am 26. Juni entscheiden ließ. „Philipp Artmann hat eine sehr entspannte Art, das Reggae-Gefühl herüber zu bringen“, so Lea Eickhoff von der Freilicht AG und verrät auch den Support für Milow: Martin Kelly vom Singer-Songwriter-Duo Martin and James.

Entspannt ist auch die Atmos-phäre an diesem Mittwochnachmittag im Burgtheater. Die ersten von 60 Ehrenamtlichen Helfern der Kultur-AG finden sich im Burgtheater ein. Hinzu kommen 42 Sponsoren. „Jeder unterstützt, so wie er kann, das ist auch das, was uns ausmacht“, so der stellvertretende AG-Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Ostermann.