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Lesezeit eröffnet Filiale in Dinslaken

02.02.2014 | 23:00 Uhr
Lesezeit eröffnet Filiale in Dinslaken
Vor gut einem Jahr eröffnete Sabine Friemond-Kund die Lesezeit in Voerde.Foto: Heiko Kempken

Dinslaken.   Sabine Friemond-Kund geht weiter auf Expansionskurs: Auf Spellen und Voerde folgt eine weitere Buchhandlung mitten in der Altstadt. Goldschmiede Kismet zieht zur Bahnstraße

Die Buchhandlung Lesezeit eröffnet eine dritte Filiale. Seit Samstag wird das Ladenlokal Eppinghovener Straße 1 in der Dinslakener Altstadt eingerichtet. Die bislang dort ansässige Goldschmiede Kismet zieht zur Bahnstraße.

Im März vor fünf Jahren eröffnete Sabine Friemond-Kund ihre erste Lesezeit am Marktplatz in Spellen. Schnell hat sich die kleine Buchhandlung, in der auch immer wieder Lesungen angeboten werden, etabliert.

Zum 1. Januar 2013 dann der Schritt nach Voerde in das ehemalige Ladenlokal von Daniel & Haibach. In dieser Woche feierte Sabine Friemond-Kund das Einjährige der Filiale mit der Prokofjev-Lesung von Lucian Plessner.

Und nun Dinslaken. Am 1. März soll’s losgehen. Eine dritte Filiale. Gegen den Trend des Versandbuchhandels, gegen die großen Ketten, die, siehe Weltbild, auf dem Markt ums Überleben kämpfen. Die Einrichtung für Dinslaken – zweisprachig mit Auszügen aus „Romeo und Julia“ bedruckt, stammt aus einer Konkursmasse. Gerne spricht sie nicht darüber, erläutert Gründe, warum ihr Kollege scheiterte.

Die neue Lesezeit liegt an der Fußgängerzone auf dem Weg zwischen Thalia und Korn. Sabine Friemond-Kund entschied sich bewusst für den Standort Dinslaken. „Hier gibt es nur eine große Buchhandlung und Korn als Nische“, erklärt sie selbstbewusst, „der beratende Bereich des Buchhandels wird hier nicht abgedeckt“.

Die Lesezeit versteht sich als Buchhandlung mit einem traditionellen Sortiment.

„Aktuell, allgemein“, so Friemond-Kund. „Wir versuchen, jeden Bereich abzudecken. Gartenbuch, Kochbuch, Kunst. Regionales ist ganz wichtig.“

Beratung bei Kinderbüchern

Bei der Beratung in der Sparte Kinderbuch setzt die Mutter von drei Kindern auf eigene Erfahrung. Und die ihrer Mitarbeiterinnen. „Gerade, wenn es um Sprachentwicklung geht, können wir jungen Eltern und Schenkenden etwas sagen“, so Friemond-Kund. Da könne es auch mal vorkommen, dass sie vom Kauf des eigentlich gewünschten Buches abrät und etwas Altersgerechteres empfiehlt.

In Dinslaken wird Sabine Friemond-Kund allerdings nur seltener selbst im Laden tätig sein. Die Filiale wird von Susanne Gottschlich-Weymann geführt, ihr zur Seite stehen im Verkauf Karin Jansen, die zuvor 30 Jahre lang für Gebauer in Wesel arbeitete und Ulrich Meyer, der aus dem Verlagswesen kommt.

Gottschlich-Weymann ist Dinslakenerin. Lesern dürfte ihr Gesicht von Voerde bekannt sein. Ihre Ausbildung zur Buchhändlerin absolvierte sie bei Daniel & Haibach.

Bettina Schack

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2014-02-02 23:00
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