„Langes Warten der Hünxer Bürger hat sich gelohnt“

Hünxe..  Mit rund 250 000 Euro Landesmitteln soll noch in diesem Jahr mit den Planungen zum Neubau der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal an der L1 begonnen werden, was, wie berichtet, aus dem neuen Landesstraßenerhaltungsprogramm des NRW-Verkehrsministeriums hervorgeht. „Das lange Warten der Hünxer Bürger hat sich gelohnt. Die Behelfsbrücke bleibt tatsächlich nur ein Provisorium“, nimmt der Hünxer Bürgermeisterkandidat Werner Schulte (SPD) erfreut zur Kenntnis. Mit dem Neubau der Brücke werde sich der Verkehr entlang der L1 über den Kanal zwischen Hünxe, Krudenburg und Drevenack wieder normalisieren, so Schulte.

Doch nicht nur das: Aufgrund des Vorschlages des SPD-Fraktionsvorsitzenden Stephan Barske an Straßen.NRW, den Brückenbau mit der Errichtung eines Kreisverkehrs zu verbinden, könnten erhebliche Kosten beim Brückenbau eingespart werden. „Durch den Kreisel können Wartezeiten an der Ampel vermieden werden und der Verkehr wird flüssiger. Für die Gemeinde Hünxe werden durch die Baumaßnahmen keine Kosten verursacht, da es sich um eine Maßnahme des Landes handelt“, erklärt Barske zuversichtlich. „Ich freue mich, dass der von der SPD vorangetriebene Vorschlag im Land Unterstützung findet.“

Seit März 2011 wurde die alte Brücke aufgrund ihres Zustandes gesperrt, acht Monate später erfolgte der Aufbau der Behelfsbrücke. „Es war keine schöne Lösung, aber sie erfüllt ihren Zweck“, so Schulte und Barske einhellig. Zwar sei der Baubeginn ursprünglich für Anfang 2014 geplant gewesen, doch durch langwierige Verhandlungen von Straßen.NRW mit dem Betreiber der Produktenleitung, die am nördlichen Ufer liegt, kam es zu Verzögerungen. „Endlich geht es los. Die politischen Kontakte zur Landesregierung haben sich für Hünxe ausgezahlt.“