Lange Staus auf der A3 nach Unfall

Dinslaken..  Ein Verkehrsunfall mit einem Lkw und einem Pkw sorgte gestern auf der A3 bei Dinslaken in beiden Fahrtrichtungen für kilometerlange Staus. Der 43-jährige Pkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Die Autobahn zwischen Dinslaken-Süd und Dinslaken-Nord wurde teilweise gesperrt, der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Störungen vor Ort dauerten bis in die Nachmittagsstunden. Der Verkehr staute sich in Richtung Arnheim auf einer Länge von drei Kilometern und in Richtung Köln zeitweilig auf bis zu zehn Kilometer.

Nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei verlor zur Unfallzeit am Morgen gegen 6.55 Uhr ein 47-jähriger Lkw-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Dinslaken-Süd und Dinslaken-Nord vermutlich aufgrund eines geplatzten Reifens, so die Polizei, die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet vom rechten auf den linken Fahrstreifen.

In der Folge kollidierte er mit dem Pkw eines 43-Jährigen. Beide Fahrzeuge fuhren in die Mittelschutzplanke, wobei der Pkw zwischen Lkw und Planke eingeklemmt wurde. Der 43-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik eingeliefert werden. Bis etwa 15 Uhr dauerte die aufwendige Bergung. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt, der 800-Liter-Diesel-Tank des Lkw leergepumpt werden, damit kein Treibstoff ins Erdreich gelangt. Ein Fahrstreifen musste anschließend noch gesäubert werden und blieb eine weitere Stunde gesperrt.

Der Unfall auf der A3 ereignete sich etwa in Höhe des Grundstücks von Karl und Silke Koch (Lingelmannstraße). Diese hatten sich, wie berichtet, über mehr Autobahnlärm nach Rodungsarbeiten beklagt. Gestern hatten sie sogar Angst, bei der Bergung könne der Lkw auf ihren Kuhstall stürzen.

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