Kunst und Musik in der Kirche

Auch  Rainer Höpken ist mit Engelskulpturen wie dieser bei der Ausstellung „In paradisum“ vertreten.
Auch Rainer Höpken ist mit Engelskulpturen wie dieser bei der Ausstellung „In paradisum“ vertreten.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Förderverein Herz-Jesu-Kirche Oberlohberg bietet auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Kulturprogramm. Dazu gehört eine Ausstellung in Kooperation mit dem Kulturkreis Dinslaken.

Dinslaken..  „Wir werden mit dieser Ausstellung der Kirche ein neues Gesicht geben“, ist sich Käthi Klein, Vorsitzende des Fördervereins Herz-Jesu-Kirche Oberlohberg, sicher. Nach der vielbeachteten Otto-Pankok-Ausstellung im letzten Jahr zeigen zwischen Ostern und Pfingsten 19 Künstlerinnen und Künstler des Kulturkreises Dinslaken Bilder und Objekte zum Thema „In paradisum“. Die Ausstellung, die vom Konzept einer Begegnung von Kunst und Kirche „auf Augenhöhe“ ein wenig an das ökumenische Pfingsterlebnis vor zwei Jahren in den Kirchen der Dinslakener Innenstadt erinnert, beschäftigt sich mit der Frage nach dem Danach.

Beteiligt sind bekannte Namen wie Alfred und Barbara Grimm, Rainer Höpken, Ottilie Dienes oder Ingrid Hassmann. Aber auch die sakrale Kunst in der Herz-Jesu-Kirche selbst wird wortwörtlich in neuem Licht erscheinen. Es ist vorgesehen, den Glas-Kreuzweg von Joachim Klos für die Dauer der Ausstellung zu illuminieren. Die Vernissage am Freitag, 17. April, um 19 Uhr im Anschluss an die Abendmesse um 18 Uhr gestaltet das Folkensemble von Martina Reimann. Geöffnet ist „In paradisum“ bis zum 31. Mai jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie auf Anfrage.

Die Ausstellung in Kooperation mit dem Kulturkreis Dinslaken ist das visuelle Highlight des Jahresprogramms des Fördervereins, aber nicht die einzige Veranstaltung, auf die man sich freuen darf. „In paradisum“ endet am 31. Mai. An diesem Sonntag um 17 Uhr kann man in der Herz-Jesu-Kirche erstmalig ein Ensemble der Duisburger Philharmoniker erleben. Das Holzbläser-Trio Imke Alers (Oboe), Andreas Oberaigner (Klarinette) und Carl-Sönje Montag (Fagott) spielen Musik aus der Barockzeit, als besondere Einlage werden Mitglieder der Tanzschule Rautenberg dazu historische Tänze zeigen.

Wiener Klassik im Februar

Musikalisch beginnt der Veranstaltungskalender des Fördervereins bereits am Sonntag, 8. Februar, um 17 Uhr. Das Sablier-Quartett der Folkwang-Hochschule spielt Streichquartette der Wiener Klassik. Die beliebte Reihe „Die Bibel korrespondiert mit der Poesie“ wird in diesem Jahr am Sonntag, 15. März, ebenfalls um 17 Uhr, fortgesetzt. Carlo Steimel liest aus dem „kleinen Prinzen“, Hans Drengemann spielt Oboe.

In der Ferienzeit vom 28. Juni bis zum 9. August ist die Herz-Jesu-Kirche sonntags zwischen 15 und 18 Uhr wieder zum „Beten und Rasten“ geöffnet. An einem der Sonntage zuvor wird Anne Prior ihr aktuelles Buch mit den neuesten Forschungsergebnissen zum Schicksal der Kinder des jüdischen Waisenhauses in Dinslaken vorstellen. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Das Duo Kiol macht am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, um 17 Uhr Musik auf Klavier und Saxofon, dazu tanzen Studenten der Folkwang-Hochschule. Am Tag werden ab 11 Uhr Kirchenführungen angeboten. Schauspieler der Burghofbühne haben für Sonntag, 22. November, ihre Zusage für „Lyrik und Musik im November“ gegeben.

Die Kräutersegnung findet an Mariä Himmelfahrt, 15. August, im kleinen Rahmen vor der Herz-Jesu-Kirche statt.

Ein Basar findet am Sonntag, 1. November, im Pfarrheim statt, mit dem offenen Adventssingen am Sonntag, 13. Dezember (3. Advent), endet die Reihe.

Der Eintritt zu allen Angeboten ist frei, um Spenden für die Vereinsarbeit wird gebeten.