Kritik auch von Haus und Grund

Dinslaken..  Von der Dinslakener Stadtverwaltung im Rahmen der Haushaltskonsolidierung vorgeschlagene Rotstift-Maßnahmen wie die Ausweitung und Erhöhung der Parkgebühren, die Erhöhung des Entgelts für die Kinderbetreuung im offenen Ganztag, Einsparungen bei Kulturveranstaltungen und Stadtbücherei lehnt der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverband Dinslaken e.V. ab.

„Es kann nicht sein, dass immer mehr Eigentümer und Mieter aufgrund der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung ihre Fahrzeuge fernab ihrer Wohnungen abstellen müssen. Es kann auch nicht sein, dass gerade junge Familien mit Kindern, deren Eltern zur Deckung des Familienunterhalts einschließlich Miete und Nebenkosten auf beide Arbeitseinkommen angewiesen sind, die Kosten für die Betreuung ihrer Kinder kaum noch bezahlen können“, so der Verein in einer Mitteilung. Eigentümer und Mieter hätten noch ein gewisses Verständnis für Einschnitte, wenn sie unvermeidbar und unverschuldet und nicht die Folge von eklatanter Misswirtschaft wären. In dem Zusammenhang kritisiert der Verein auch den Ratsbeschluss zur Erhöhung der Aufsichtsratszuwendungen. „Wir rufen deshalb unsere Mitglieder und ihre Vertragspartner, die Mieter, dazu auf, sich dem Bürgerbegehren gegen Erhöhung der Aufsichtsratsbezüge anzuschließen“, so der Verein der Haus- und Grundbesitzer.