Kraftakt im neuen Jahr

Voerde..  Ehrungen, Vorstandswahlen und der Ausblick auf ein für den Verein sehr wichtiges Jahr – das stand auf dem Programm der Jahreshauptversammlung des Rassegeflügelzuchtvereins Voerde in den Räumen der Gemeinschaftszuchtanlage an der Rönskenstraße.

Vorsitzender Rainer Leske überreichte gemeinsam mit Ausstellungsleiter Steffen Leske den besten Züchtern der letzten Zuchtsaison die Siegerpokale: Marco Bühnen erhielt den Wanderpreis für die beste Leistung einer Farbe/Rasse und den Wanderpreis für Groß-/Wassergeflügel auf Lockengänse/weiß. Den Wanderpreis für den besten Tipp auf vier Tiere und den Wanderpreis für den besten Stamm auf Shamo schwarz erhielt Mathis Krüßmann. Steffen Leske errang den Wanderpreis für die beste Gruppenleistung und den Wanderpreis auf Zwerghühner mit der Hühnerrasse Ko-Shamo gold- weizenfarbig. Mit Amrocks gestreift konnte Horst Hofrichter den Wanderpreis für große Hühner in Empfang nehmen. Die farbenfrohen Kupfergimpel- schwarzflügel verhalfen Günter Bösen zum Wanderpreis für Tauben.

Bei den Jungzüchtern waren Louis und Rosa Krüßmann mit dem Jugendwanderpreis des besten Stamms (Bantam schwarz) und Nils Rühl mit dem Jugendwanderpreis für die beste Leistung einer Rasse (Zwerg Brakelsilber) erfolgreich. Schließlich erhielt Phil Perlowski den Ziergeflügelpokal. Mit den Berichten der Vorstandsmitglieder wurde die Versammlung fortgesetzt.

Die Mitgliederentwicklung des Rassegeflügelzuchtvereins, der im vergangenen Jahr 90-jähriges Bestehen feierte, ist weiterhin stabil und die finanzielle Situation gesund.

Kontinuität zeigte sich bei den Nachwahlen zum Vorstand: Wiedergewählt wurden Jürgen Erlemann (2. Vorsitzender), Otto Eisenberg (1. Schriftführer), Manfred Loik (Zuchtwart) und Jörg Giese (Gerätewart).

Aufstallpflicht bereitet Probleme

Die neu beginnende Zuchtsaison stellt die Züchter allerdings vor erhebliche Problemen: Die Aufstallpflicht für Geflügel, deren Ende noch nicht absehbar ist, erschwere die Aufzucht von Jungtieren ganz besonders. Hier hofft man auf ein baldiges Ende der Reglementierung.

Das Jahr 2015 wird nach Beschlusslage der Versammlung der Beginn eines finanziellen und organisatorischen Kraftaktes sein: Die Hütten der insgesamt 15 Zuchtparzellen sollen in den nächsten Jahren nach und nach erneuert werden. Diese lang angelegte Maßnahme soll mit vielen anderen Aktionen ein weiterhin erfolgreiches Vereinsleben ermöglichen.