Kirchenwerbung

TV-Gottesdienst:.  Ein Gottesdienst fürs Fernsehen, so lautet fälschlicherweise die Überschrift eines Artikels vom 13. April Ihrer Zeitung. Die Überschrift ist falsch, da es eher „das Fernsehen für einen Gottesdienst“ heißen müsste und zwar das Fernsehen, was aus den strittigen Rundfunkgebühren bezahlt werden muss. „Für die Sendung war einiges an Aufwand notwendig“ schreiben Sie weiter. Dies ist richtig, denn eine dieser Werbeveranstaltungen für die beiden großen Kirchen kostet ca. 100 000 Euro, die auch die Nichtkirchenmitglieder zahlen müssen. Ich zahle gern meine Rundfunkgebühren, weil ich dadurch ein ausgewogenes und werbefreies Programm erwarte - auch keine staatlich verordnete Kirchenwerbung. Fast eine ganze Seite Werbung für die Kirche auch in Ihrer von mir bezahlten Zeitung. Wetten, auch dafür hat die Kirche nichts gezahlt, obwohl sie doch (zumindest die katholische Kirche) zu einem der reichsten und auch noch steuerbefreiten Unternehmen unseres Landes, womöglich der ganzen Welt, gehört. Jürgen Scheffler, Voerde