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Kaffee, Brötchen, Informationen beim Frühstück der AG 60plus

12.04.2011 | 19:09 Uhr
Kaffee, Brötchen, Informationen beim Frühstück der AG 60plus
Am Dienstag, den 12.04.2011 in Dinslaken. Vortrag und Frühstück bei der AG 60plus in DInslaken / AWO Haus. Thema EHRENAMT. (vl) Friedhelm Wlcek, Erika Hüsken und Anneliese Wlcek. Foto: Heiko Kempken / WAZ FotoPool

Dinslaken.„Was bei unseren Senioren geleistet wird, ist schon beachtlich“, beteuert SPD-Stadtverbandsvorsitzender Friedhelm Wlcek. Und das sagt er nicht nur, weil er gerade beim Frühstück der AG 60plus in der SPD Dinslaken-Mitte im Kreise von etwa 40 bis 50 reiferen Genossinnen und Genossen sitzt.

Seit 14 Jahren lädt die Arbeitsgemeinschaft Mitte einmal im Monat zum Seniorenfrühstück ins Awo-Heim an der Schloßstraße. Dort gibt es aber nicht nur Kaffee, Saft und Brötchen, sondern stets auch ein Schwerpunktthema: „Wir sind kein Frühstückskränzchen, sondern leisten als Arbeitsgemeinschaft in der SPD unseren Beitrag“, sagt AG 60plus-Vorsitzende Erika Hüsken. Ihr ist es wichtig, dass man auch als Senior in der Partei noch aktiv mitgestaltet.

Bänke und
Aufzug fehlen

Trefflich also, dass gestern der SPD-Stadtverbandsvorsitzende zu Besuch war, um mit in die politische Diskussion nehmen zu können, was die Senioren bewegt. Fehlende Bänke, auf denen man sich zwischendurch einfach mal ausruhen kann und der fehlende Aufzug im Bahnhof sind da nur zwei Themen, denen die AG 60plus mehr Gewicht verleihen möchte. Außerdem wünscht sich die AG-Vorsitzende, dass der Stadtpark wieder für die Bürger geöffnet wird. Schließlich sei ein Park da, damit er genutzt und nicht nur angeschaut wird.

Dass davon vor allem die jüngeren Mitbürger profitieren würden, zeigt, dass die AG 60plus auch andere Altersgruppen im Blick hat. In seinem Vortrag referierte Friedhelm Wlcek über das Thema Ehrenamt, zeichnete die Geschichte bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts nach, kam schließlich auf die Bedeutung in der Gegenwart. Erika Hüsken fiel es da nicht schwer, den Bogen zu den anwesenden Senioren zu schlagen: „Wenn ihr nicht wisst, wie ihr eure Freizeit sinnvoll verbringen könnte, engagiert euch ehrenamtlich. Das fängt schon damit an, dass man einfach mal jemanden fragt, ob man helfen kann.“

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