Jubiläumskonzerte in Vorbereitung

Hünxe..  Die Geistlichen Abendmusiken in der St. Albertus-Magnus-Kirche in Hünxe-Bruckhausen blicken im Frühjahr 2015 auf ihr fünfjähriges Bestehen zurück. In dieser Zeit erklangen in annähernd 40 Konzerten rund 20 Stunden Kirchenmusik, wie Organist und Chorleiter Dr. Thomas Harnath berichtet.

Stimmen und Instrumente

Höhepunkte der vergangenen fünf Jahre waren sicherlich die Aufführung der 1. Symphonie für Orgel und Orchester von Alexandre Guilmant mit dem Kammerorchester Dinslaken, die Chorkonzerte des Kammerchores „Cantus Dorsten“, die Liederabende mit der Mezzosopranistin Julia Nikolajczyk aus Dorsten, die Orgelkonzerte mit den Domorganisten aus Wesel und Xanten sowie die Aufführung des berühmten Requiems von Gabriel Faure mit dem Kammerchor 2000 im Herbst 2010.

Daneben haben Gemeindemitglieder und weitere Gäste von nah und fern mit ihren Stimmen oder Instrumenten die Konzerte bereichert.

In diesem Jahr wird die Konzertreihe mit drei etwas aufwändiger gestalteten Jubiläumskonzerten fortgesetzt: Zum Auftakt erkling am 24. Januar Orgelmusik unter anderem vom ehemaligen Magdeburger Domorganisten A.G. Ritter (Sonate Nr. 3 in a-moll op. 23). Darüber hinaus werden zeitgenössische Werke für Orgel und Querflöte bzw. Piccoloflöte des 1958 geborenen und derzeit in Leverkusen tätigen Komponisten Hans-André Stamm und Gesangsbeiträge zu hören sein. Ausführende sind Christiane Quade-Hülser (Querflöte/Piccoloflöte), Claudia Feldkamp (Sopran), Michael Schneider (Bass) und Thomas Harnath (Orgel).

Kirchenchor singt

Am 21. März wird die „Markuspassion“ für Chor, Solisten und Orchester des heute weitgehend unbekannten Hamburger Komponisten Reinhard Keiser (1674-1739) aufgeführt (in der Fassung J.S. Bachs von 1712). Ausführende sind hier neben Solisten und Instrumentalisten der Chor der Kirchengemeinde St. Albertus Magnus.

Am 6. Juni beschließt Dr. Hans-Jakob Gerlings, Kantor der St. Agatha-Kirche in Dorsten, das musikalische Halbjahr mit einem Orgelkonzert.