Immer noch Arbeiten am Seniorenheim

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Dinslaken..  Der Abriss am Awo-Seniorenheim an der Gneisenaustraße ist in vollem Gange. Sobald die Stadt Dinslaken mit dem Abriss fertig ist, wird die Wohnbau Dinslaken dort 72 seniorengerechte Wohnungen errichten, aufgeteilt in drei Gebäuden, verrät Wilhelm Krechter, Architekt und Prokurist der Wohnbau. Dabei soll endlich auch wieder preiswerter Wohnraum entstehen für finanziell nicht so gut ausgestattete Senioren.

Um diese Wohnungen jedoch preisgünstig gestalten zu können, werden hauptsächlich kleinere Wohneinheiten für ein bis zwei Personen geschaffen, so Wilhelm Krechter. Die Quadratmeterzahl für eine Ein-Personen-Wohnung liegt bei rund 50, die für zwei Personen bei 60 bis 65 Quadratmeter. „Die 65-Quadratmeter-Wohnungen werden recht gern genommen“, weiß Krechter, „verstirbt ein Partner, muss der andere sich keine neue Wohnung suchen.“ Die Wohnungen werden parallel zum Rotbach gebaut werden, die Häuser an der Voerder Straße bleiben bestehen. Auch einen begrünten Innenhof wird es geben. „Eine rundum schöne Sache“, verspricht der Wohnbau-Architekt. Denn es gebe für die Senioren auch Betreuung auf Wunsch. So kann man im Seniorenheim an den Mahlzeiten aber auch an Aktivitäten teilnehmen. Zudem gebe es eine Tagespflege. Sollte ein Partner also pflegebedürftig werden, muss die Wohnung nicht verlassen werden. Die Tagespflege kommt zum Einsatz, der andere kann seinen gewohnten Lebensgang beibehalten.

Noch sind die Wohnungen nicht vermietet. Für die geförderten Wohnungen meldet sich der Interessent beim städtischen Wohnungsamt, für die anderen bei der Wohnbau.