Im Gleisbett festgefahren: Zug schiebt Auto 100 Meter weit

Ein Güterzug kollidierte am späten Freitagabend mit einem Auto, das im Gleisbett stecken geblieben war.
Ein Güterzug kollidierte am späten Freitagabend mit einem Auto, das im Gleisbett stecken geblieben war.
Foto: dpa
Eine 66-Jährige hatte sich mit ihrem Auto an einem Bahnübergang in Dinslaken festgefahren. Der Wagen wurde von einem Zug erfasst. Verletzt wurde niemand.

Oberhausen.. Am Freitagabend geriet eine 66-jährige Frau wegen eines Fahrfehlers beim Abbiegen mit ihrem Auto in das Gleisbett am Bahnübergang Jägerstraße in Dinslaken. Der Fahrerin gelang es nicht, den Pkw aus dem Gleisbett zu manövrieren. Als sich die Schranken schlossen, verließen die 66-Jährige und ihre gleichaltrige Beifahrerin den Pkw.

Der 47-jährige Lokführer eines herannahenden Güterzuges leitete eine Notbremsung ein. Dennoch wurde der Pkw vom Zug erfasst und etwa 100 Meter durch das Gleisbett geschoben. Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Der Streckenabschnitt war bis zur Bergung des Pkw um etwa 23 Uhr gesperrt.

Von der mehrstündigen Sperrung betroffen waren die Linien RE5 und RB35. Die Züge aus Fahrtrichtung Duisburg fahren bis Oberhausen-Sterkrade und endeten dort vorzeitig. Die Bahn hatte einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. (we)