Hol-drop verzichtet auf das Schützenfest

Dinslaken..  Die Mitglieder des im Blumenviertel ansässigen Dinslakener Schützenvereins „Hol-drop“ trafen sich nach der Schließung der Vereins- und Traditionsgaststätte Latz, erstmalig bei dem Nachbarverein, der Reisetaubenvereinigung Dinslaken, an der Hanielstraße. In der Mitgliederversammlung stand neben Teil-Neuwahlen des Vorstandes vor allem die Zukunft des Vereins im Vordergrund. Es wurde offen darüber diskutiert, wie es mit dem Verein weitergehen wird.

Eine Auflösung des Vereins oder der Zusammenschluss mit einem anderen Schützenverein ist kein Thema. Nach dem die Vereinsgaststätte Latz Ende letzten Jahres geschlossen hatte, ist ein weiterer, traditionsreicher Name im Blumenviertel verschwunden. Die Gaststätte Latz war seit Gründung des DSV Hol-drop 1956, Vereinslokal der Grünröcke.

Aber die Hol-droper wollen die Köpfe nicht hängen lassen und sich der neuen, aktuellen Situation stellen. Daher werden auf Grund schwindender Mitgliederzahlen und abnehmendem Interesse an den bisherigen Veranstaltungen bis auf weiteres das Frühjahrsschießen, Schützenfest und das Herbstfest ausfallen.

Im Juli wird dafür ein Sommerfest auf dem Vereinsgelände an der Hanielstraße durchgeführt. Im Rahmen des Sommerfestes wird dann auch ein Vereinskönig ermittelt.

Das Hauptaugenmerk der Hol-droper richtet sich daher auf den Schießsport. Mit mehreren Mannschaften nimmt man in verschiedenen Disziplinen, wie Kleinkaliber, Luftgewehr und Luftpistole, an Meisterschaften und Rundenwettkämpfen weiterhin teil. Die Trainingsabende finden dienstags ab 19 Uhr nach wie vor in der Eissporthalle statt.

Trotz der momentanen Widrigkeiten wird man auch weiterhin an den Veranstaltungen Kreiskönig-, Bezirkskönig- und Stadtkönigschießen teilnehmen, sowie die Besuche zu den Schützenfesten der Nachbarvereine fortführen, um somit die guten, kameradschaftlichen Beziehungen zu erhalten.

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