Hoffnung für Eppinghovener Eltern
01.05.2010 | 07:09 Uhr 2010-05-01T07:09:00+0200Dinslaken. Der Elternrat der Kindertagesstätte St. Johannes Eppinghoven, die 2012 geschlossen werden soll, sieht gute Chancen für den Erhalt eines Kindergartens im Ortsteil.
Nach einem Gespräch mit Jugendamtsleiter Lothar Muschik und dem Jugendhilfeausschuss-Vorsitzenden Thomas Giezek ist Dirk Neuhaus optimistisch. Auch ein potenzieller Träger ist in Sicht: Die Kaiserswerther Diakonie wäre an der Übernahme einer Tagesstätte interessiert.
Das bestätigt Jochen Schänzer, Leiter des Fachbereiches Familienzentrum der Kaiserswerther Diakonie und selbst Dinslakener Einwohner. Denkbar wäre ein Neubau durch den Träger selbst oder einen Investor, auch ein Umbau der bestehenden Einrichtung könne in Erwägung gezogen werden. Entschieden sei aber noch gar nichts, betonte Schänzer. In der kommenden Woche sei ein Gespräch mit dem Jugendamt geplant. Entscheiden müssen letztendlich Stadt und Politik.
Den Elternrat würde eine Übernahme durch die Kaiserswerther Diakonie freuen. Das Konzept klingt für die Eltern vielversprechend: So unterhält der Träger bereits Tagesstätten mit integrativen Gruppen und stellt aus ihrer Sicht mit rund 2000 Mitarbeitern ein kompetentes Unternehmen dar. Ins Konzept der Kaiserswerther Diakonie gehört auch die U3-Betreuung behinderter und nicht-behinderter Kinder sowie englisch-bilinguale Gruppen mit muttersprachlichem Personal.
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