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Karneval

Hoffnung auf Sponsoren wächst

31.03.2011 | 18:33 Uhr
Hoffnung auf Sponsoren wächst
Das war der Karnevalsumzug in Voerde 2011, jetzt gibt es Hoffnung auch auf einen Zug im nächsten Jahr. Foto: Peggy Mendel / WAZFotoPool

Voerde.Der Karnevalszug kann vielleicht doch 2012 durch Voerde rollen. Stefan Schmitz gab sich bei der „zugnachlese“ mit den teilnehmenden Vereinen des diesjährigen Zugs verhalten optimistisch.

In den nächsten Wochen seien Sponsorengespräche angesetzt, anschließend soll eine endgültige Entscheidung bekanntgegeben werden.

„Wenn wir uns alle bemühen, werden wir es schaffen. Es gibt viel, was wir noch stemmen können“, motivierte Egon Bachtrup die Runde am Mittwochabend im Vereinslokal „Zur Kutsche“. Schließlich handelt es sich 2012 um die 40. Auflage des Voerder Karnevalszuges. Kein „jeckes“ Jubiläum, aber doch eine runde Zahl, bei der der Verzicht besonders schmerzen würde. 22 000 Euro fehlen dem Verein, den närrischen Lindwurm zum Leben zu erwecken, nachdem die Stadt ihren Zuschuss für das kommende Jahr gestrichen hat. 2013 stellt sie die Summe wieder zur Verfügung.

Lange hielt sich Stefan Schmitz zurück, wenn es um eine mögliche Rettung des Zuges ging. Nun scheint aber doch Bewegung in die Sache zu kommen. Einer der ersten, der davon überzeugt war, neue Sponsoren zu gewinnen, war der doppelte Ehrensenator Egon Bachtrup. Vorgestern dann wurde er konkret: „Ich habe jetzt schon mündliche Zusagen über 5000 Euro. Ich denke, wir werden es stemmen“, zeigte sich der Unternehmer zuversichtlich.

Erste Zweifel an
einem Zug in Dinslaken

Doch bliebe immer noch ein Loch von 17 000 Euro. Sollten die nun angesetzten Gespräche scheitern, bliebe der VKV bei seiner Zusage, die Dinslakener Vereine bei ihrem Plan für einen Zug durch Dinslaken zu unterstützen. Dort wurden am Mittwoch allerdings erste Zweifel an der Durchführbarkeit laut. Während die KG Rot-Gold darauf verwies, schon im letzten Sommer ein „Da sind wir dabei“ ausgesprochen zu haben, plädierte der DKV für die Fortführung des Zuges in Voerde, dort gehöre er auch hin. „Dinslaken wäre auch schön, aber dazu gehört viel mehr Hintergrundarbeit.“ Man hege persönlich Zweifel, ob das zu stemmen sei.

In diesem Zusammenhang überlegt Stefan Schmitz, ob es nicht möglich wäre, Dinslakener Sponsoren für den Zug in Voerde zu gewinnen. Eine naheliegende Idee. Die Identifikation der Dinslakener Vereine mit dem Voerder Zug ist eine gewachsene Tradition.

Positive Signale also, die dazu führten, dass lebhaft über die Art und Weise diskutiert wurde, wie das Miteinander der verschiedenen Gruppen zukünftig reglementiert werden soll. Vereine die diese Möglichkeit nicht haben, fühlen sich von Wagen, die ihre Umgebung nicht nur mit Musik beschallen, sondern sich per Mikrofon direkt ans Publikum wenden, zurückgesetzt. Zudem hätten sich in der Vergangenheit bereits Musikgruppen derart davon gestört gefühlt, dass sie dem Zug fern blieben. Der VKV-Vorsitz entschied, zu einem späteren Zeitpunkt nach einem Konsens zu suchen.

Bei dem Treffen am Mittwoch blieb es zunächst bei einem Dankeschön für alle Zugteilnehmer.

Nach der Aussprache bei Pommes und Bockwurst erhielten die Gruppen Urkunden und Pokale.

Bettina Schack

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