Hexenhaus offiziell übergeben

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde das Hexenhaus an der Brückstraße am Wochenende offiziell seiner Bestimmung als Anlaufstelle für Jugendliche übergeben. Seit Dezember ist das Haus an die Aufsuchende Jugendarbeit, ein gemeinsames Projekt der Stadt Dinslaken und des Diakonischen Werkes Dinslaken, vermietet. „Zunächst gab es bei der Aufsuchenden Jugendarbeit (AJA), die es schon sein 2009 in Dinslaken gibt, nur die Sehnsucht nach einer zentralen Anlaufstelle“, führte Arnd Rutenbeck, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, bei der Feierstunde aus. Die Mitarbeitenden der AJA, Jonas Egelkraut und Nicole Mehring, wünschten sich für das Projekt eine zentrale Anlaufstelle für Jugendliche, die ein Ort der Begegnung sein kann. Aber der Ort sollte nichts von einer Behörde haben und vor allem kein „Café Stigma“ sein, wie der Jugend- und Sozialplaner Holger Mrosek bei der Entstehung der Idee es einmal formuliert hat. Lothar Muschik, Geschäftsbereichsleiter Jugend und Soziales, unterstrich diesen Ansatz bei der Eröffnung noch einmal: „Es ging von Anfang an nicht um eine weitere Offene Tür als Treffpunkt, sondern um ein niederschwelliges, breites Angebot an Beratung im Sinne der Aufsuchenden Jugendarbeit.“ Angebote wie die Gruppe „together“ als Treff für junge Homo- und Transsexuelle oder ein Café für junge Schwangere haben sich bereits etabliert, weitere sind geplant. Foto: heiko Kempken