Helmich will in Hünxe weiter Präsenz zeigen

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CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Helmich machte sich beim Neujahrsempfang des Ortsverbandes Hünxe/Gartrop-Bühl für ein „Forum der Begegnung“ der ganzen Gemeinde für 2016 stark

Hünxe..  „Mit mir als Bürgermeister wird es 2016 einen Neujahrsempfang der Gemeinde Hünxe geben. Es soll ein Forum der Begegnung für alle werden, mit einem kleinen Programm, mit Essen und Trinken. Dafür habe ich auch schon Sponsoren an der Angel.“ CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Helmich war am Montagabend beim Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbandes Hünxe/Gartrop-Bühl in seinem Element. Nach der Begrüßung durch OV-Vorsitzende Karin Neuhaus stellte sich der 55-Jährige den Gästen vor und beantwortete bei einem Glas Sekt und Canapés zahlreiche Fragen.

Dass er aus Hünxe komme, sei für ihn genug Motivation, das „Wir-Gefühl“ in der Gemeinde zu stärken. Er wolle weiterhin viel Präsenz zeigen und die Begegnung mit Bürgern suchen. „Ich möchte das Bürgermeisteramt leben, mit Fingerspitzengefühl, aber auch mit deutlichen Worten.“ Er habe selbst Neujahrsgrüße in den Ortsteilen verteilt und dabei in Gesprächen erfahren, „was die Leute bewegt“. Helmich nannte Themen wie Entwässerungsgebühren, Biogasanlage, Flüchtlingsarbeit, Verkehrsberuhigung, Grundsteuer B, mehr Transparenz. „Wer mir eine Frage stellt, bekommt eine Antwort.“ Den Dienstleistungscharakter wolle er in den Vordergrund stellen. Auch einheimische, mittelständische Unternehmen sollen profitieren. Helmich: „Wirtschaftsförderung wird bei mir Chefsache.“

CDU-Fraktionschef Dr. Michael Wefelnberg nahm Stellung zur aktuellen Gemeindepolitik. Bei einem Haushaltsdefizit von zwei Mio. Euro seien die größten Investitionsprojekte: Renovierung und Ausbau der Gesamtschule Hünxe (2,8 Mio.), Hallenbad (2,47 Mio.), Regenrückhaltebecken (1 Mio.), Bauhof (600 000), Flüchtlingshilfe (250 000). Alle Posten würden Gegenstand der kommenden Haushaltsberatungen. Einsparpotenzial sei noch vorhanden, so Wefelnberg, etwa durch Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit. Steuererhöhungen seien unumgänglich, bei der Grundsteuer B (derzeit 550 Prozentpunkte) dürfe eine „Höchstmarke“ von 600 nicht überschritten werden.