Heiße Weihnachten in Hünxe
27.12.2009 | 14:48 Uhr 2009-12-27T14:48:00+0100Hünxe. Heiße Weihnachten für die Hünxer Feuerwehr: Bereits am Heiligen Abend gegen 19.30 Uhr wurde der Löschzug Hünxe der Freiwilligen Feuerwehr Hünxe alarmiert. Passanten meldeten ein Feuer am Schacht 4 an der Wilhelmstraße.
Nachdem ca. 30 Wehrleute die heimische Bescherung verlassen hatten und auf dem Schachtgelände eintrafen, konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem vermeintlichen Feuer lediglich um gelb angestrahlten Qualm handelte, der aus dem Schacht aufstieg. Nach ca. 1 Stunde konnten die privaten Weihnachtsfeiern fortgesetzt werden.
In der Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag ertönten die Sirenen erneut. In Brand geratene Strohballen auf einem Gehöft am Wachtenbrinker Weg in Drevenack beschäftigten die Wehren aus Hünxe, Drevenack und Bruckhausen ab 5.02 Uhr. Mit ca. 50 eingestzten Feuerwehrleuten gelang es, zum Teil unter Atemschutz, das übergreifen der Flammen auf Gebäudeteile zu verhindern und den Strohballenbrand zu löschen. Nachbarn unterstützen mit Traktoren und Radladern. Gegen 10.30 Uhr konnten sämtliche Wehrleuten den Einsatz beenden.
Zu einem weiteren Einsatz kam es dann in den Mittagsstunden ab 13.45 Uhr. Spaziergänger bemerkten austretendes Wasser aus einem Haus an der Straße Loosenberge in Drevenack. Die alarmierten Wehren aus Drevenack und Hünxe öffneten die Haustür und benachrichtigten NGW und RWE, um Wasser und Strom abstellen zu lassen. Mit vereinten Kräften wurde das Wasser aus dem Haus geschafft.
Noch während dieses Einsatzes um 14.30 Uhr erreichte den Löschzug Hünxe ein erneuter Notruf. "Bodenfeuer am Drijschämm" lautete der Einsatzbefehl. Ein in Brand geratener Baumstumpf konnte mittels S-Rohr schnell gelöscht werden. Der Einsatz war nach ca. 30 Minuten für die eingesetzten 25 Wehrleute beendet.
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