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Umstrukturierung

Heilig Geist und St. Vincentius fusionieren

22.02.2011 | 09:00 Uhr

Dinslaken/Voerde/Hünxe/Walsum. Dinslaken mit Heilig Geist und St. Vincentius wird bis 2015 zu einer katholischen Pfarrgemeinde mit 23 956 Gläubigen, drei Diözesanpriestern, zwei Weltpriestern, zwei Pastoralreferenten und zwei Krankenhausseelsorgern.

Auch in Voerde und Walsum wird es dann jeweils nur noch eine  Pfarrei geben, Hünxe bleibt selbstständig. Mit dem gestern in einer Kreisdekanatsversammlung in Xanten vorgelegten Strukturplan für die katholische Kirche im Kreis Wesel hat das Bistum Münster jetzt zuverlässige Aussagen über die künftigen seelsorglichen Strukturen und die zu erwartende Personalausstattung in den neuen pastoralen Räumen gemacht. Der Pastor als Einzelkämpfer in seiner Gemeinde, das war gestern. Die Zukunft wird im Team gestaltet“, ist eine der zentralen Botschaften, die hochrangige Vertreter des Bistums zunächst den hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern und danach den zahlreichen Vertretern der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände aus dem Kreisdekanat Wesel sowie der Presse vorstellten. Weihbischof Wilfried Theising und Kreisdechant Stefan Sühling hatten zu dem Treffen eingeladen, Generalvikar Norbert Kleyboldt und Personalchef Hans-Bernd Köppen vervollständigten das diözesane Quartett. Das Bistum setzt dabei klar auf eine Transparenz von Entscheidungen und Entwicklungen. „Wir müssen die Gläubigen in die neuen Pfarreistrukturen mitnehmen“, so Kreisdechant Sühling. Das Konzept wird jetzt vor Ort in den einzelnen Gremien beraten, in acht Wochen erwartet Münster eine Antwort.         P.N./Wir am Niederrhein

NRZ

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Kommentare
22.02.2011
12:11
Heilig Geist und St. Vincentius fusionieren
von frankmal | #1

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube ... o.k. Glaube und Verlässlichkeit im Zusammenhang mit den Entscheidungen dieses Bistums passen ohnehin nicht zueinander. Wird jetzt endlich verkündet, was die Spatzen schon längst von den Dächern gepfiffen haben. Nur der Zeitplan dürfte arg optimisch geschätzt sein. Firmieren die Gemeinden Heilg-Geist und Vincentius doch schon unter einer gemeinsamen Internet-Seite - das macht man nciht, wenn noch angeblich 4 Jahre Zeit sind. Auch die letzte Fusion auf Dinslakener Gebiet wurde ganz plötzlich -entgegen damaligen Zeitplanungen- durchgepeitscht. Aber wie es im Artikel auf der Niederrheinseite detaillierter nachzulesen ist ... Gemeindemitglieder und Laien haben beim Fusionsprozess nicht viel zu melden ... Abgesehen vom sicherlich zu weit gesteckten Zeitplan, zweifle ich auch an der dann noch vorhandenen Zahl der Katholiken - auf diese Art und Weise wird die Zahl weiterhin abnehmen. So lange die Institution Kirche aber nicht begreift, wo ihre wirklichen Probleme liegen und nur auf die schwindende Akzeptanz mit (vermeintlichem) Gesundschrumpfen reagiert, so lange wird sich auch nichts ändern und die geplanten Ziele nicht mehr als fromme Wünsche bleiben.

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