Hängepartie geht weiter

Dinslaken..  Die Hängepartie für die Mieter der Wohnungen in den Gebäuden, die zum so genannten Edeka-Komplex am Kreisverkehr in der Innenstadt gehören, geht weiter. Der Weseler Architekt, der die Häuser gekauft hat, ist in der vergangenen Woche verstorben.

Davon ist die Stadt Dinslaken in Kenntnis gesetzt worden. Welche Auswirkung der plötzliche Tod des Architekten hat, werde zurzeit geprüft, erklärte gestern Abend Bürgermeister Dr. Michael Heidinger auf Anfrage der NRZ. Geprüft werden müsse nun auch, ob der Weseler schon Eigentümer des Objektes gewesen ist. Nach bisherigen Informationen ist der Eigentumsübergang noch nicht erfolgt. Eine Mieterin hatte sich gestern beim Grundbuchamt erkundigt. Sie erhielt die Auskunft, dass immer noch der bisherige Besitzer als Eigentümer eintragen sei. Für den Weseler liege eine Auflassungsvormerkung vor, jedoch kein aktueller Antrag auf Änderung des Grundbuchs.

Die Frage, wem jetzt das Gebäude gehört, will auch die Stadt prüfen. Aus Sicht von Heidinger sei es wichtig, wer nun die Nachfolge antritt, ob ein neuer Investor gesucht werden muss. Für die Mieter bedeutet das, dass wieder alles möglich ist. Auch ein Abriss der Gebäude. Das hatte der Käufer nicht geplant. Er wollte die Wohnungen sanieren.

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