Gute Noten für die Neutor-Galerie

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Dinslaken..  Regen, nichts als Regen, bei diesem Wetter hatte die Neutor-Galerie einen entscheidenden Vorteil und so herrschte in dem Einkaufszentrum am gestrigen verkaufsoffenen Sonntag reges Treiben. Zum Nachmittag, als die Geschäfte öffneten füllte sich die Galerie zunehmend. Auch die gastronomischen Angebote wurden von vielen Gästen wahrgenommen.

Julia Leppek und ihr Freund Frederik Ortmann schauten sich in einem Geschäft für Wohnungseinrichtung nach einem Kronleuchter um. „Für die Größe der Stadt ist in der Galerie alles wichtige vertreten, die Parkplatzsituation ist aber leider verbesserungswürdig“, urteilte Julia Leppek am NRZ-Stand. Der Weg durch das Einkaufszentrum führte vorbei an durch Dinslakener Grundschulen aus Pappmaché gestalteten Osterhasen und einem Verkaufsstand der Initiatoren des Dinslakener Entenrennens im April. „Von 5800 Enten sind nur noch wenige Hundert im Umlauf“, berichteten Ralf Sählbrandt vom Rotary Club Walsum/Niederrhein und Hans-Georg Adam vom Lions Club Dinslaken.

Insbesondere für Berufstätige war der verkaufsoffene Sonntag wieder eine gute Gelegenheit, einmal entspannt bummeln zu gehen. So auch für Ines Jaschonek aus Voerde, die mit der Neutor-Galerie sehr zufrieden ist: „Eine tolle Alternative zum Centro in Oberhausen.“ Das fand auch Marlene Homölle, die ebenfalls zum Shoppen aus Voerde nach Dinslaken gekommen war: „Die Neutor-Galerie ist ein Anziehungspunkt für Dinslaken.“ Harry Flicka, der bereits das ehemalige Hertie-Gebäude kommen und gehen sah, bewertete das neue Einkaufszentrum hinsichtlich der baulichen Gestaltung mit gemischten Gefühlen. „Man kann hier schön flanieren und hat einen städtischen Treffpunkt. Früher hat man aber auf lange Sicht gebaut, um etwas Gutes für den Bürger zu schaffen. Das ist heute nicht mehr relevant.“

Marc Hellmich von der Hellmich-Gruppe zog eine positive Zwischenbilanz des Tages: „Das Angebot wird super frequentiert, heute ist auf jeden Fall mehr los als an einem Wochentag.“ Einige Kunden bemängelten jedoch die vorhandene Parkplatzsituation in der Dinslakener Innenstadt. „Weil wir früh genug da waren, haben wir Glück gehabt und noch einen kostenfreien Parkplatz bekommen“, berichteten Marlene Homölle und ihre Freundin Ingrid Heusink. Die zu zahlenden Gebühren im Parkhaus schreckten wohl vereinzelt Gäste ab, die sich lieber auf die Suche nach einem am Sonntag kostenlosen Stellplatz im Innenstadtbereich machten.

Der Zuspruch der Bürger ließ auf eine große Akzeptanz gegenüber verkaufsoffenen Sonntagen schließen. „An ein paar Sonntagen im Jahr ist das in Ordnung, auch wenn ich als Verkäuferin eher Nein dazu sagen würde. Aber es wird ja doch angenommen“, resümierte Ingrid Heusink.

Aufgrund des schlechten Wetters waren in der Neustraße nur vereinzelt Kunden mit Regenschirmen bewaffnet unterwegs.