Grünes Licht für neues Feuerwehrgerätehaus

Foto: Polizei
Was wir bereits wissen
Mit einem klaren Votum hat sich der Rat in nicht öffentlicher Sitzung dafür ausgesprochen, ein Feuerwehrgerätehaus für den Löschzug Friedrichsfeld anzumieten, das ein Investor auf seinem Grundstück Ecke B8/Hugo-Mueller-Straße für die Stadt bauen würde.

Voerde..  Mit einem sehr klaren Votum hat sich der Rat in dieser Woche in nicht öffentlicher Sitzung dafür ausgesprochen, ein Feuerwehrgerätehaus für den Löschzug Friedrichsfeld anzumieten, das ein Investor auf seinem Grundstück Ecke B8/Hugo-Mueller-Straße für die Stadt bauen würde. Diese wird das Objekt auf 40 Jahre anmieten, wie Erster Beigeordneter Wilfried Limke erläutert.

Das Vorhaben war bei der Präsentation im Planungs- und Umweltausschuss im Juni auf Bedenken in Reihen der CDU-Fraktion gestoßen. Deren stellvertretender Vorsitzender Georg Schneider übte unter anderem Kritik an der Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus von der Hugo-Mueller-Straße aus am ebenfalls auf der Fläche geplanten neuen Bürogebäude und weiter am bestehenden Pflanzenhandel vorbei. Die Pläne wurden noch einmal überarbeitet, wobei laut Limke im Wesentlichen die Verkehrswegeführung auf dem Gelände geändert, diese stärker getrennt wurde.

Ernst Wardemann, Chef der Voerder Feuerwehr, ist erleichtert, dass nun eine Entscheidung für das Vorhaben gefallen ist. Mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus wird sich nicht nur die räumliche Situation des Löschzuges Friedrichsfeld verbessern. Das Hauptanliegen der Feuerwehr ist ein anderes: Der jetzige Standort an der Böskenstraße liegt ungünstig, da dezentral – was auch im 2010 fortgeführten Brandschutzbedarfsplan angeführt wird.

„Standort ist einsatztaktisch ideal“

Dort heißt es, dass es im nordöstlichen Bereich von Friedrichsfeld (Heidesiedlung) zu Überschreitungen der Hilfsfrist kommen kann. Schon auf dem Weg zum Gerätehaus müssten die Feuerwehrleute eine lange Wegstrecke zurücklegen, gibt Wardemann zu bedenken. Der neue Standort dagegen sei „einsatztaktisch ideal“. Von dort aus können nach Einschätzung der Feuerwehr sowohl der westliche als auch der östliche Teil von Fried-richsfeld optimal versorgt werden.

Der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses auf besagtem Grundstück ist Teil eines Gesamtkonzeptes, das der Investor dort realisieren möchte. So soll auf der Fläche auch ein Bürogebäude für den Dienstleistungsbereich entstehen. Geplant ist zudem, dass der Pflanzenhandel neue Ausstellungs-, Verkaufs- und Lagerhallen und der Imbissstand einen neuen Verkaufspavillon erhält. Die Pläne werden in einer Bürgeranhörung präsentiert. Einen Baustart hält Limke aus heutiger Sicht Ende 2013/Anfang 2014 für realistisch.