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Grünes Licht für Bauvorhaben

22.02.2013 | 08:00 Uhr
Grünes Licht für Bauvorhaben
An der Erich-Kästner-Schule soll ein Anbau in Systembauweise entstehen.Foto: Ute Gabriel

Voerde.   Große Mehrheit für Neubau in Systembauweise an der Erich-Kästner-Schule. Nur Grüne und WGV enthielten sich bei der Abstimmung.

Der Schul- und der Betriebsausschuss haben sich in ihrer gemeinsamen Sitzung bei den anstehenden baulichen Maßnahmen im Grundschulbereich einstimmig – bei fünf Enthaltungen in einem Fall – auf einen Weg verständigen können. Um die aufgrund rückläufiger Schülerzahlen beschlossene Aufgabe der Pestalozzischule in Voerde-Mitte und der Parkschule in Friedrichsfeld – beide laufen ab dem Schuljahr 2013/14 aus – zu kompensieren, werden zunächst die Erich-Kästner-Schule und die Grundschule Friedrichsfeld (ehedem Elisabethschule) baulich erweitert und an den bestehenden Gebäuden Umbauten und Sanierungen vorgenommen. Am Ende haben beide Schulen eine Aufnahmekapazität von insgesamt zwölf Klassen (Drei-Zügigkeit).

Im Fall der Grundschule Friedrichsfeld ist in unmittelbarer Nähe zum vorhandenen Kindergarten ein zweigeschossiger Neubau mit Platz für vier Klassen- und vier Inklusionsräume vorgesehen. Um die Barrierefreiheit in dem Gebäude sicherzustellen, werden ein Aufzug und ein behindertengerechtes WC eingebaut. Zu der Gesamtmaßnahme gehört unter anderem auch – mit Ausnahme der eingeschossigen Sanitärbereiche – die Sanierung der Fassaden und der Dachflächen, zudem steht eine brandschutztechnische Sanierung sowie eine Sanierung der Elektrotechnik, der Heizungsanlage und der Sanitäranlage an. Die Schule äußerte den zusätzlichen Wunsch, die beiden derzeit außerhalb des Schulgebäudes liegenden Sanitärbereiche in den Gebäudekomplex zu integrieren.

Geplant ist, die Maßnahme in zwei Bauabschnitten zu realisieren. Nach jetziger Kalkulation würde mit der Sanierung im Juli und mit dem Bau des neuen Gebäudes im Oktober begonnen. Mit diesem Weg konnten sich alle Fraktionen anfreunden. Anders sah dies bei den Varianten für die Erich-Kästner-Schule aus. Zwar herrschte Einigkeit darüber, dass der Neubau nicht als freistehendes Objekt realisiert werden soll – die Verwaltung hatte davon unter anderem wegen der verringerten Schulhofnutzung und der nicht erfüllten Raumanforderungen eines dreizügigen Schulbetriebs abgeraten – bei der Anbau-Variante aber gingen die Meinungen bezüglich der Bauweise auseinander. CDU, SPD, FDP und Linke entschieden sich am Ende für die Systembauweise, Grüne und WGV signalisierten dagegen noch Beratungsbedarf. Stefan Meiners (Grüne) stellte die Frage nach der Haltbarkeit von Gebäuden in Systembauweise, die gleichen Bedenken brachte Christian Garden für die WGV an. Beide Fraktionen enthielten sich bei der Abstimmung über die Erich-Kästner-Schule.

Neben der baulichen Erweiterung sollen an der Erich-Kästner-Schule das Dach saniert, der Bodenbelag im Verwaltungsbereich teilweise sowie der Heizkessel und die Lehrertoiletten erneuert werden. Auch wird der Brandschutzbereich erneuert.

Petra Keßler



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