Grün statt Beton

Ev. Kirchengemeinde Hiesfeld: Für die Garagen, deren Bau vom Hiesfelder Presbyterium beschlossene Sache zu sein scheint, sollten lieber Bäume gepflanzt werden. Alles, was angeblich bisher in den Garagen untergestellt war, steht und stand nicht im Regen. Also hat man doch Unterstellmöglichkeiten gefunden und benötigt keine neuen Garagen und Unterstellplätze für Wohnmobile.

In den letzten Tagen ging der chinesische Staatspräsident Xi Jinping mit gutem Beispiel voran und griff in Peking zum Spaten, um sechs Bäume zu pflanzen. Er verpflichtete jeden Bürger, die Umwelt zu verbessern. Kein Stück Land sei zu klein für Bäume.

Der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Bedford-Strohm pflanzte einen Apfelbaum für den Luthergarten Wittenberg und zitierte M.L.: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heu- te noch einen Apfelbaum pflanzen“. Das soll Luther gesagt haben.

Die Grundschüler der Moltkeschule machen es Ihnen, meine Damen und Herren des Presbyteriums, mit ihrer Baumpflanzaktion für die Klimagerechtigkeit vor. Diese beispielhafte Aufzählung verschiedener Pflanzaktionen ließe sich mühelos ergänzen.

Präses M. Rekowski z. B. pflanzte Samstag im Wittenberger Luthergarten einen Melanchthon-Birnbaum. Dessen leuchtend rote Birnen sind von der Sorte, die Herr von Ribbeck den Kindern im Havelland so gerne schenkte.

Bäume sorgen für etwas mehr an Klimagerechtigkeit – Betongaragen nicht! Pflanzen ist cool, verehrtes Presbyterium. Pflanzzeit ist immer, man muss es nur wollen. Noch sinnvoller wäre es, aus dem gesamten Grundstück eine Streuobstwiese zu machen. Platz ist reichlich vorhanden.

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