Große Komponisten zum Jubiläum
15.11.2009 | 18:39 Uhr 2009-11-15T18:39:00+0100Dinslaken. Die drei großen Komponisten Georg Friedrich Händel, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Josef Haydn bildeten das Hauptthema des Jubiläumskonzertes zum 30-jährigen Bestehen des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) am Samstagabend in der evangelischen Friedenskirche.
Im Oktober 1979 fand sich eine Gruppe von 17 überwiegend jugendlichen Bläsern zusammen, um gemeinsam zu musizieren und Freude daran zu haben.
Spenden für Tansania
Damals wie heute war es genauso wichtig, die für sie lebenswichtigen Inhalte im Team gemeinsam musikalisch aufzubereiten und zu erleben. Die christliche Lebensgrundlage sollte beim Musizieren als aktuelle Botschaft weitergegeben werden. Reinhold Matzko ist Chorleiter und als Mitbegründer ein Mann der ersten Stunde. Die Spenden der Veranstaltung sollen an eine Musikschule in Tansania gehen. Dort werden zurzeit 16 Bläserschüler unterrichtet und der CVJM hofft, dass mit dem Spendengeld zusätzlich zwei Schüler zwei Jahre lang unterrichtet werden können.
Zum Konzertbeginn erklang „Die Feuerwerksmusik" – Ouvertüre und Menuett von Georg Friedrich Händel. Die Musik war dunkel und eindringlich, dazu kam das einfühlsame und bedächtige Spiel der Bläser. Die Harmonie zum Schöpfer war für den Kirchenmusiker Händel sehr wichtig und dies drückte er mit seiner Musik auch aus. Feierlich und beeindruckend schön war die Komposition, dabei betonte sie die Nähe zu Gott. Die Sorgen und Probleme waren ganz fern, nur die Klangwelt zählte in diesen Momenten. Es waren Augenblicke zum Genießen.
Weiter ging es mit „Fürchte dich nicht, spricht unser Gott" aus dem Oratorium Elias von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der Glaube und die Hoffnung waren beim Spiel der Bläser zu spüren. Starke, dunkle Klänge, eindringlich und empfindsam. Es war Musik, die Generationen von Menschen bewegt, sie berührt und Gott nahe bringt.
Klar und eindrucksvoll spielten die Bläser das „Allegro con spirito - Adagio - Rondo” von Joseph Haydn. Die Klänge, die durch ihre Schlichtheit Schönheit ausstrahlten, waren sanft, klangstark, voller Volumen und sprachen die Besucher an.
Mit Pep und Pfiff
Moderne Kirchenmusik war bei „Amen & More" von Matthias Nagel zu hören. Mit Pep und Pfiff begeisterte das Stück besonders die jüngeren Leute. Ein gelungener Vortrag, der mit Rhythmus, Begeisterung und Gefühl gespielt wurde. „Songs of Gloria" von Michael Schütz erklang bedächtig und schön. Besinnlichkeit wurde betont, die kraftvolle, moderne Kirchenmusik ausdrucksstark präsentiert. Es war Musik, die das Verständnis und das Miteinander weckte, eine moderne Huldigung Gottes.
Ein gelungenes Konzert, das die Vielseitigkeit der Bläser aufzeigte, im direkten Bezug zum Glauben an Gott stand. Dieser war Komponisten und Musikern gleich wichtig.
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