Gesamtschule: WGV fordert sechs Züge

Voerde..  Die Fraktion der Wählergemeinschaft Voerde (WGV) nimmt zu dem Ergebnis des Anmeldeverfahrens für die neue städtische Gesamtschule Stellung: Die Eltern von 162 Voerder Kindern haben sich dafür entschieden, dass ihre Sprösslinge nach den Sommerferien dort ihre schulische Laufbahn weiter führen sollen (die NRZ berichtete) – was die WGV „ausdrücklich“ begrüßt. „Dieses imposante Ergebnis ist eine erneute bedeutsame Abstimmung von Eltern in Voerde für das Schulmodell der Gesamtschule“, kommentiert die Wählergemeinschaft, die in dem Zusammenhang auf ihre „jahrelange und kontinuierliche Forderung nach einem Gesamtschulangebot in Voerde“ verweist und sich darin bestätigt und „im Einklang mit dem Voerder Elternwunsch“ sieht.

Jetzt sei es an der Bezirksregierung Düsseldorf, „den entgegengebrachten Vertrauensvorschuss der Eltern und den zum Ausdruck gebrachten Elternwillen ernst zu nehmen und allen angemeldeten Kindern den Schulstart an der Voerder Gesamtschule zu ermöglichen. Als Wählergemeinschaft Voerde erwarten wir die Bildung von sechs Eingangsklassen mit je 27 Schülern und dass kein Kind abgewiesen wird“, lautet die Forderung Richtung Schulaufsicht.

In dem nun laufenden Abstimmungsverfahren mit der Bezirksregierung und den Nachbarkommunen will sich die Stadt Voerde dafür einsetzen. Schuldezernentin Simone Kaspar gab sich am Montag zuversichtlich, dass sechs Fünferklassen gebildet werden können. Sie setzt auf eine Klärung möglichst Ende dieser, spätestens aber Anfang nächster Woche, damit die Eltern zeitnah Gewissheit haben.