Frühstück am Rutenwall

Dinslaken..  „Damals präsentierte sich Dinslaken als „Stadt im Grünen“, heute sagen wir eher, wir sind „das grüne Tor zum Ruhrgebiet“, so Bürgermeister Heidinger. Städtebauliche Fördermaßnahmen von Land, Bund und Europäischer Union bezeichnete er als Glücksfall für Dinslaken: „Nur so war es uns schlussendlich möglich, wichtige Investitionen für die kommenden Generationen zu tätigen.“ Auch der Charakter der Stadtplanung sei heute ein anderer als noch vor wenigen Jahren. Sie finde nicht mehr im stillen Kämmerlein statt, sondern unter aktiver Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern.

Am Vormittag waren bereits Vereinzelte dem Aufruf zum öffentlichen Picknick gefolgt und hatten an den bereitgestellten Picknicktischen Platz genommen. Wer seinen Picknickkorb zu Hause gelassen hatte, musste weder verhungern noch verdursten, für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Birgit Tepaß-Küsters war mit ihrem Mann zum Frühstücken an den Rutenwall gekommen, ihrer Meinung nach ist die Umgestaltung des Parkplatzes gelungen: „Es ist hier wirklich schön geworden. So ein öffentliches Picknick dürfte auch ruhig öfter durchgeführt werden.“ Als mögliche Ergänzung zum vorhandenen Angebot für Kinder schlägt sie weitere, fest installierte Tische und Bänke vor: „Eltern gehen mit ihren Kindern vor allem dort zum Spielplatz, wo auch sie Sitzgelegenheiten und Raum für Gespräche vorfinden.“ Auch Evelyn Rucki gefällt es an der „grünen Achse“. Sie lobt insbesondere die Freifläche, die zum Beispiel das Ballspielen ermöglicht. „Vielleicht sollten noch etwas höhere Hecken als Abgrenzung zu den Parkbuchten eingezogen werden, damit durch herumfliegende Bälle kein Konflikt zwischen Kindern und Autofahrern entsteht“, ergänzte Evelyn Rucki.