Friedensdorf holte 109 Mädchen und Jungen

Dinslaken..  In den frühesten Morgenstunden ging es am Mittwoch in Duschanbe (Tadschikistan) los. Nur wenig später erreichte die vom Friedensdorf gecharterte Maschine mit den tadschikischen Kindern und Partnern an Bord die afghanische Hauptstadt Kabul, wo die größte Kindergruppe des Hilfseinsatzes zustieg. Zwischenstopps in Taschkent und Tiblissi folgten, so dass das Flugzeug bis auf vier Plätze voll besetzt war mit Kindern – für die allermeisten der erste Flug ihres Lebens – und Erwachsenen, die der Ankunft in Düsseldorf entgegenfieberten. Um 18 Uhr war es soweit: 109 Kinder aus sechs Ländern und die erwachsenen Begleiter der Partnerorganisationen sowie das Friedensdorf-Einsatzteam erreichten den Düsseldorfer Flughafen.

Inzwischen wurde ein Teil der Kinder in bundesweite Krankenhäuser gebracht, während andere zunächst Aufnahme in der Oberhausener Heimeinrichtung des Friedensdorfes fanden, um später stationär behandelt zu werden.

Die Durchführung dieses ersten Teils des Hilfseinsatzes – für Samstag ist die Rückführung bereits genesener Kinder in ihre Heimatländer geplant – war wieder einmal ein Gemeinschaftswerk. So gilt der Dank des Friedensdorfes dem Düsseldorfer Flughafen, der Verkehrsgesellschaft Stoag, dem DRK Solingen, Remscheid und Ansbach sowie dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Ansbach, Bamberg und Miltenberg und den „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks, die erneut einen Großteil der Charterkosten trugen. Nicht zu vergessen alle ehrenamtlichen Helfer, die am Flughafen, im Friedensdorf und in den Krankenhäusern die Kinder begrüßten und in der kommenden Zeit begleiten werden.