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Fremdstoffe in der Biotonne

23.01.2015 | 00:11 Uhr

Dinslaken. „Nicht unzufrieden“ sei man mit dem Umstellen der Abfallentsorgung, hieß es kürzlich im Rathaus. Die Bürger hätten verstanden, was in die Biotonne gehöre. Das Lob war offenbar ein wenig verfrüht, vermeldet die Stadt jetzt. „Die letzte Fuhre mit Bioabfällen wurde im Abfallentsorgungszentrum in Kamp-Lintfort nicht angenommen. Der mit Fremdstoffen versetzte Biomüll landete letztlich für teures Geld in der Müllverbrennungsanlage.“

Grund für die Stadt, die Besitzer von Biotonnen schriftlich daran zu erinnern, was in diese Tonnen darf und was nicht. Tabu seien beispielsweise Plastiktüten, Glas, Metalldosen und Verpackungen von Lebensmitteln, selbst wenn Discounter damit werben würden, ihre Verpackungen seien angeblich biologisch abbaubar. „Wenn derartige Abfälle in der Biotonne landen, ist es nicht möglich, hochwertigen Kompost herzustellen.“ In den Bürgerbüros gibt es nach wie vor Flyer, die zuvor an alle Haushalte verteilt wurden.

Die Flyer geben Auskunft über die richtige Handhabung von Bioabfall. Auch im städtischen Internet sind solche Hinweise zu finden. Sollte das Befüllen der Biotonnen künftig nicht klappen, werde der DIN-Service falsch befüllte Tonnen stehen lassen. Ein Schreiben, das inzwischen allen Haus- und Grundstückseigentümern zugegangen sei, enthalte die Bitte, Mieter über die Probleme und die Folgen zu informieren.

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Fremdstoffe in der Biotonne
Fremdstoffe in der Biotonne
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2015-01-23 00:11
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