Fahrradtaxi: Betrieb wird in Dinslaken vorerst eingestellt

Dinslaken..  Das junge Start-up-Unternehmen „Dinrad“ muss seinen Taxi-Linienbetrieb bis auf weiteres einstellen. Schweren Herzens habe man die Reißleine ziehen müssen, erklärten die Geschäftsführer und Gründer Holger Hoffmann und Marcus Frieseke. Der Grund: Ein Unternehmen war mit der Programmierung eines innovativen Buchungssystems beauftragt worden - doch das ist bis heute nicht fertig geworden.

Ursprünglich sollte das System, das zum Beispiel Buchungen über ein Smartphone erlaubt, schon zum 1. Juli 2014 fertig sein. Doch bis heute warten die beiden Firmengründer vergeblich. Ohne dieses System sei der Betrieb auf Dauer nicht aufrechtzuerhalten: Es soll zum Beispiel Taxi- und Kurierfahrten der fünf Dinräder koordinieren und damit Anfahrtswege und Kosten minimieren. Noch länger wollen Holger Hoffmann und Marcus Frieseke nicht improvisieren. „Um das Start-up-Unternehmen nicht zu gefährden, mussten wir diesen Weg gehen“. Seit Oktober 2014 konnten Kunden sich umweltfreundlich mit dem Fahrradtaxi chauffieren lassen.

Die Kurierfahrten - die zum Beispiel für mehrere Dinslakener Apotheken erledigt werden - sowie Erlebnis- und Sonderfahrten (zum Beispiel Stadtrundfahrten) können aber weiterhin gebucht werden. Wann die Taxi-Linienfahrten wieder starten, wissen die beiden Geschäftsführer noch nicht. „Wir brauchen etwas Zeit“. Man prüfe gerade Schadenersatzforderungen. Dann könnte eventuell ein neues Buchungssystem in Auftrag gegeben werden.

Anfragen für Kurier- oder Erlebnisfahrten werden unter 02064/4582970 oder info@dinrad.de entgegen genommen. Weitere Infos: www.dinrad.de