Ein eiliger König

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Voperde..  Ein kurzes Schießen und schon war er unten, der Vogel, der Friedhelm Goch zum diesjährigen König des BSV Frohsinn Lippedorf Friedrichsfeld machte. Bevor aber das große Königsschießen am Samstag stattfand, feierten die Schützen und ihre Freunde schon am Freitag ordentlich. Bei der Paroleausgabe wurden Sophie Wunschik und Nicolas Rösen zu Gefreiten, Friedhelm Goch zum Leutnant, Alfred Loos zum Oberleutnant und Daniel Baatsch zum Unterfeldwebel befördert.

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Patrick Markert, Marcel Markert und Peter Hecht ausgezeichnet, für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit Fritz Hülser. Letzterer erhielt außerdem die Medaille für die Förderung und Verdienste in Gold (RSB), die Vereinsmedaille für besondere Verdienste in Gold wurden Werner Röser und Ehrenadjutant Kurt Witte überreicht. Nach so vielen Auszeichnung konnten am Abend die Schützen und viele weitere Besucher karibisches Flair im Schützenzelt genießen.

Am darauffolgenden Tag war es dann endlich so weit: Das traditionelle Königsschießen konnte beginnen. Als Erste traf Solveig Weber nach dem 72. Schuss den Kopf des Vogels. Der rechte Flügel fiel mit dem 145. Schuss bei Werner Rösen, der linke mit dem 238. Schuss bei Alfons Hallmann. Mit dem 278. Schuss traf Sabine Kempken das Zepter, Benjamin Gendera schoss den Reichsapfel hinunter.

„Wir hatten es uns gerade in der Schützenhalle vor der Leinwand gemütlich gemacht und auf einmal machte es Peng und der Vogel war unten“, erzählte Iris Kiedrowski, zweite Pressewartin. Gerade einmal sechs Schuss hatte Friedhelm Goch gebraucht. „Er hat ihm regelrecht den Garaus gemacht“, so Iris Kiedrowski lachend.

Zusammen mit seiner Königen Sabine Kempken stand der König schließlich abends vor dem Schützenzelt, bereit für die Inthronisation. Hinter ihm aufgestellt waren die vier Ministerpaare: 1. Ministerpaar sind Detlef und Ulrike Gendera, 2. Ministerpaar Daniel Schürmann und Stefanie Gendera, 3. Ministerpaar Benjamin Gendera und Jennifer Kürten und 4. Ministerpaar Michael Tepaß und Heike Ebschke. Es ertönte ein lauter Pfiff sowie der Aufruf anzutreten und schon marschierten die Schützen unter lautem Jubel ins Zelt ein, wo sie laut bald darauf beim Krönungsball feiern konnten.