Dramatische Situation

Dinslaken..  Die UBV-Fraktion besuchte das Dinslakener Übergangswohnheim Fliehburg (seit 2013 von der Caritas geführt), um sich die Unterbringung der Asylbewerber (30 Nationen) vor Ort anzusehen. Leiterin Barbara Tkotz und ihre Kollegin Lina Frenk schilderten die momentane Situation.

Über 300 Personen haben hier eine Zuflucht gefunden, darunter weit über 100 Kinder. Die Situation ist wegen des begrenzten Wohnraumes mittlerweile dramatisch geworden. Der Umbau bzw. Neubau von zwei Wohneinheiten wird mittlerweile herbei gesehnt, da niemand weiß, wie viele Personen in den nächsten Wochen Dinslaken weiter zugewiesen werden. „Unsere Kapazitäten sind ausgeschöpft, wir müssen den Menschen hier mehr zumuten, als eigentlich vorgesehen“, so Barbara Tkotz. Auch gebe es einige Punkte zu verbessern, etwa die Pflege der Außenanlagen oder ein Internetanschluss für die Mitarbeiterinnen der Caritas. Diese leisteten gute Arbeit und wollen, dass sich die Menschen in der Fliehburg gut aufgehoben fühlen. Jeder sei willkommen und das merkten die Neuankömmlinge auch. Es werden Nachmittagstreffen organisiert für Mütter mit ihren Kindern, sowie eine Kinderbetreuung, damit die Mütter auch am Deutschunterricht teilnehmen können.

Bei der Nikolausfeier hatte die UBV-Fraktion die Kosten für die Nikolaustüten übernommen.