Dinslaken zum Mitnehmen

Daniel Jonkmanns sowie Svenja Krämer und Gesa Scholten von der Wirtschaftsförderung präsentieren die Dinslaken-Souvenirs.
Daniel Jonkmanns sowie Svenja Krämer und Gesa Scholten von der Wirtschaftsförderung präsentieren die Dinslaken-Souvenirs.
Foto: Heiko Kempken
  • Die Firma Jonkmanns hat an der Augustastraße einen Geschenkartikelladen eröffnet
  • Dort gibt es auch Stadt-Souvenirs wie eine Umhängetasche oder Obstbrand
  • Die städtische Wirtschaftsförderung will noch weitere Andenken auf den Markt bringen

Dinslaken..  Blut- und Leberwurst, Sauerbraten, Karbonaden und sogar „Hackfleisch“ für Vegetarier, verpackt in Konservendosen mit Stadtsilhouette - so kann man auf den Dinslakener Geschmack kommen. Dazu eine „Dinslakener Obstwiese“ zum Nachspülen - im neu eröffneten Geschenkartikelladen der Firma Jonkmanns an der Augustastraße stoßen die Kunden über die bereits bekannten Tassen und Brettchen hinaus auf neue Stadtartikel als Andenken an den Besuch am Niederrhein. Gemeinsam mit der Wirtschafts- und Tourismusförderung haben Daniel und Wilhelm Jonkmanns die Palette der Mitbringsel erweitert - und es sollen noch weitere hinzu kommen, verspricht Wirtschaftsförderin Svenja Krämer.

Den Großvertrieb für Werbemittel, Teambekleidung, Präsente und Konzernbewirtung an der Augustastraße gibt es schon seit vielen Jahren. Nun hat das Unternehmen auch für Privatkunden ein Geschäftslokal an der Augustastraße 174 eröffnet. Dort gibt’s allerlei Schönes, Nützliches und Leckeres wie Spirituosen, Wein, Nudeln, Gewürze, Soßen, Marmelade, Deko- und Geschenkartikel - und eben eine eigene Ecke mit den Souvenirs aus Dinslaken. Neben den Lebensmittelkonserven, die in Zusammenarbeit mit der Fleischerei Mölleken angeboten werden, gibt’s zum Beispiel die Dinslakener Obstwiese - ein Obstler mit hohem Birnenanteil - sowie den Kräuterbitter „Burgwächter“. Beide Schnäpse werden allerdings nicht am Niederrhein, sondern die Süddeutschland hergestellt, wie Wilhelm Jonkmanns verrät. Als Erinnerung an einen Besuch in Dinslaken oder als Mitbringsel für Gastgeber sind sie aber dennoch geeignet, findet er.

Ebenso wie die Umhängetasche, die Fußmatte oder der Regenschirm - alle sind bedruckt mit der Silhouette, auf der markante Gebäude wie das Rathaus, das Ledigenheim, die Innenstadt-Kirchen, der Förderturm oder die Windmühle erkennbar sind. „Wir wollten wieder Stadtartikel anbieten, die einer größeren Gruppe gefallen“, erklärt Svenja Krämer die Idee hinter der erweiterten Produktpalette. In Planung sei auch ein Windlicht aus Edelstahl, das ebenfalls mit der Stadtsilhouette versehen ist und diese sogar als Schatten wirft. Zugegeben keine eigene Idee, das Vorbild stammt aus Aachen.

Auch einen Dinslakener Schoko-Weihnachtskalender soll es in diesem Jahr erstmals geben, entworfen vom Comiczeichner Wittek. Er ist gerade in Arbeit und wird ab November erhältlich sein. Es gibt auch noch viele weitere Ideen, so Krämer, die aber erst nach und nach umgesetzt werden sollen. „Damit wir sehen können, was funktioniert.“

Wer die örtlichen Souvenirs im Laden der Familie Jonkmanns kauft, kann diese auf Wunsch in einer Wundertüte aus Papier verpacken lassen, die es in verschiedenen Größen und mit einer Stadt-Banderole verziert gibt – also eine Tüte Dinslaken zum Mitnehmen.