Dinslaken: Stadt reagiert auf Protest

Die Jugend-Din-Tage im Stadtpark Dinslaken sind beliebt bei Kindern und Eltern. Wegen
Die Jugend-Din-Tage im Stadtpark Dinslaken sind beliebt bei Kindern und Eltern. Wegen
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Stadt sucht nach Möglichkeiten, die Jugend-Din-Tage doch stattfinden zu lassen. Allerdings müssten Vereine und Verbände mitziehen.

Dinslaken..  Den Rutenwall, den Jeanette-Wolff-Platz und den Neutorplatz inspizierten Mitarbeiter der Stadt Dinslaken am Dienstag – auf der Suche nach einem Veranstaltungsort für die Jugend-Din-Tage. Nachdem viele Bürger und auch Dinslakener Politiker gegen die unerwartete Absage des Events protestiert hatten, sucht die Stadtverwaltung nun nach Möglichkeiten, die Veranstaltung doch noch stattfinden zu lassen.

Eigentlich hatte man die Jugend-Din-Tage vom Stadtpark, der aktuell saniert wird, an eine andere Stelle verlegen wollen. Doch im Vorfeld habe es deutliche Signale der Vereine, Organisationen und Verbände gegen ein Verlegen gegeben. Entweder Stadtpark – oder gar nicht, habe es geheißen. „Uns war klar, dass eine solche Veranstaltung ohne die seit Jahrzehnten bewährten Projektpartner nicht realisiert werden kann“, so Thomas Pieperhoff, Referent der Stadt Dinslaken.

Die Stadt will nun erneut auf die Mitveranstalter zugehen und für einen alternativen Standort werben, nicht zuletzt wegen der Kritik aus den Reihen des Stadtrats und in sozialen Netzwerken. Wenn es eine realistische Möglichkeit gäbe, eine vielleicht abgespeckte Version des kunterbunten Trubels zu organisieren, würde alles getan, um die bei Kindern und Eltern beliebte Veranstaltung zu retten. Der zeitliche Vorlauf reiche noch aus, hieß es.

Wenn die Vereine und Verbände bei der insgesamt skeptischen Haltung blieben, müsse man das aber respektieren.