Dinslaken soll Althoffs Namen tragen

Dinslaken..  Die Stadtverwaltung Dinslaken forciert das Ansinnen, Dinslaken den Beinamen Althoffstadt zu geben. Der Weg ist schwierig und es bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Stadtrats sowie der Zustimmung des Innenministers. An Fürsprechern wie dem Verein für Heimatpflege Land Dinslaken e.V. und dem Marketingverein mangelt es nicht: Dinslaken soll sich mit Blick auf seinen größten Sohn, Friedrich Althoff, offiziell als Althoff-Stadt bezeichnen dürfen. Davon verspricht sich die Verwaltung Chancen fürs Stadtmarketing. Ob das die kommunalen Mandatsträger ebenso sehen und ob es eine ausreichende Mehrheit für diesen Vorschlag gibt, wird vielleicht schon am Dienstag, 10. Februar, im Kultur- und Partnerschaftsausschuss deutlich. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Ratssaal.

Die Dinslakener Jungsozialisten haben in der vergangenen Woche bereits kritisch Stellung zu diesem Thema bezogen: „Auf die im Rahmen der Wirtschaftsförderung durch den Heimatverein angedachte Ergänzung, Althoff-Stadt Dinslaken, muss verzichtet werden“, heißt es bei den Dinslakener Jusos in einer Pressemitteilung. Nach Ansicht der Jusos sollte aus Kostengründen darauf verzichtet werden.