Dinslaken plant ein Hotspot-Netz in der City

In Düsseldorf gibt es bereits Hotspots.
In Düsseldorf gibt es bereits Hotspots.
Foto: Lars Heidrich / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Dafür müssen aber Partner gefunden werden - Stadt will Händler überzeugen

Dinslaken..  Schnell mal per Whats App den Freunden mitteilen, dass man gerade durch die Neutor-Galerie bummelt, schnell via Internet die Abfahrtszeit des Busses abrufen. Für diejenigen, die eine Internet-Flatrate für ihr Handy haben, ist das kein Problem, für alle anderen schon. Hier ist Service gefragt, den erbringen die Geschäftsleute der Galerie für ihre Kunden, dort kann man sich kostenlos in ein WLAN-Netz einloggen. Und die Stadt ist dabei, in der Fußgängerzone so genannte Hotspots zu installieren, über die die City-Besucher ins Internet gelangen.

Schon seit mehreren Monaten ist die städtische Wirtschaftsförderin Svenja Krämer an dem Thema Hotspots dran. Ihr Ziel ist es, ein flächendeckendes Netz in der Fußgängerzone zu spannen. Dafür werden allerdings Partner wie Restaurantbetreiber, Dienstleister und Einzelhändler gesucht. Jetzt wolle man auf mögliche Partner zu gehen, konkrete Gespräche führen. „Wir haben das Weihnachtsgeschäft abgewartet, nun haben die Einzelhändler Zeit, sich darüber Gedanken zu machen“, sagt Svenja Krämer im Gespräch mit der NRZ. Die Kosten, Krämer spricht von geringen Ausgaben, müssten die Partner aufbringen.

Fast schon Standard

Solch ein Angebot gehöre fast schon zum Standard, meint Krämer. Freie Internet Zugänge gebe es schon in vielen Einkaufszentren und in größeren Städten. Um einen Großteil der Fläche der Dinslakener Innenstadt abzudecken, müssten 15 bis 20 Hotspots eingerichtet werden. Um das Angebot überall machen zu können, wären noch weitere nötig.

Eine Auffahrt zur Datenautobahn bietet das neue Dinslakener Einkaufszentrum. Nach dem WLAN-Netz suchen und starten. Zunächst erscheint dann die Seite des Partners, die Firma Free Hotspot, der für die Galerie das Netz betreibt. Hier müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert werden, und dann kann gesurft werden. Wie Centermanager Michael Schneider erklärt, gibt es eine Sache, die zu beachten sei. Nach einer Stunde wird die Internetleitung unterbrochen. Danach könne man sich aber gleich wieder anmelden, so Schneider.