Dinslaken: Erdgeschoss des Edeka-Komplexes wird bis 2016 saniert

Ins Erdgeschoss des Edeka-Komplexes am Kreisverkehr in der Dinslakener Innenstadt sollen ein Supermarkt und ein großes Café einziehen. Eine kleine Fläche ist noch frei.
Ins Erdgeschoss des Edeka-Komplexes am Kreisverkehr in der Dinslakener Innenstadt sollen ein Supermarkt und ein großes Café einziehen. Eine kleine Fläche ist noch frei.
Foto: Heiko Kempken/WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Weseler Architekt will in Kürze das Erdgeschoss des Edeka-Komplexes sanieren, Durchgang zur Klosterstraße schaffen. Supermarkt und Café sollen einziehen

Dinslaken..  Der Edeka-Komplex am Kreisverkehr in der Innenstadt geht Anfang Juni endgültig in den Besitz des Weseler Architekten Ralf Ewald (Planungsbüro Rewa) über. Dieser will das Erdgeschoss sanieren und eine Passage zu den Parkplätzen an der Klosterstraße schaffen. Im Erdgeschoss sollen ein Supermarkt – nach NRZ-Informationen soll es sich um Penny handeln – und ein auswärtiger Bäcker mit großzügigem Cafébereich einziehen.

Lange gestaltete sich die angestrebte Sanierung des Erdgeschosses als schwierig, weil der Komplex zwei Eigentümern gehörte. Nun hat sich Ewald nicht nur mit dem bisherigen Besitzer der Häuser Wallstraße 33, 35 und 37 und Friedrich-Ebert-Straße 55, 57, 59 und 63 geeinigt sondern auch mit dem Eigentümer des Hauses Nummer 61, so dass einer Sanierung nichts mehr im Weg steht. Im Rahmen der Sanierung werde es im Erdgeschoss „zu einem Rückbau und Umbau der bestehenden Fläche kommen“, teilte der neue Besitzer den Mietern in der vergangenen Woche schriftlich mit.

Die Arbeiten sollen „kurzfristig“ beginnen und Ende 2015, spätestens im ersten Quartal 2016 beendet sein, so Rewa-Mitarbeiterin Kordula Amrhein. Nur für eine Fläche von 200 Quadratmetern suche man noch einen Mieter – hier seien, wie früher, etwa ein Lottogeschäft vorstellbar, eine Heißmangel oder ähnliches, so Amrhein.

„Erfreulich“ sei diese Entwicklung, findet der städtische Baudezernent Dr. Thomas Palotz. Die Passage zur Rückseite des Komplexes eröffne der Stadt die Möglichkeit, diesen Bereich aufzuwerten. Mehrere der kleineren Bauten im rückwärtigen Teil sollen abgerissen werden, eine entsprechende Genehmigung habe die Stadt bereits erteilt. So entstehe Platz etwa für eine Parkpalette – allerdings unter dem Vorbehalt der Wirtschaftlichkeit. Zudem müsste die Stadt dafür einige Grundstücke erwerben, auf denen derzeit private Garagen stehen, so Palotz.

Anders als der Straelener Investor Tecklenburg, der ebenfalls an dem Komplex interessiert war und diesen abreißen und neu bauen wollte, will Ewald die Wohnungen im Bestand sanieren. Ob es sich hierbei um eine Sanierung der Fassade oder um eine energetische Sanierung handelt, ist laut Stadtverwaltung noch offen.

Man wolle sich nun ein genaues Bild machen, so Kordula Amrhein, und auch Nachmieter für die leerstehenden Wohnungen in dem Komplex suchen.