Dinslaken: Der erste Bagger ist da

Schon lange waren sie angekündigt worden, nun haben die Arbeiten auf dem „Hackfort“-Gelände begonnen.
Schon lange waren sie angekündigt worden, nun haben die Arbeiten auf dem „Hackfort“-Gelände begonnen.
Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Servi
Was wir bereits wissen
In der Altstadt haben die Arbeiten auf dem Hackfort-Gelände begonnen. In den nächsten Wochen werden die Gaststätten-Gebäude abgerissen.

Dinslaken..  Lange hat sich auf dem ehemaligen Parkplatz an der Kolpingstraße nichts getan. Der Zaun, der das Gelände schon seit einigen Wochen umgibt, deutete an, dass hier etwas geschehen wird. Jetzt haben die Arbeiten auf dem Grundstück begonnen, sind dort Arbeiter mit einem Bagger aktiv. Es zeigt, dass die Firma Tecklenburg nun beginnt, die Pläne für das Neubauprojekt „Schatzkammer“ umzusetzen.

Bei der Vorstellung einer Musterwohnung im Foyer der Sparkasse war Anfang November der Baubeginn für diesen Februar anvisiert worden. Dann musste aber noch eine Abrissgenehmigung beantragt werden. Die Genehmigung wollte die Stadt nach Auskunft von Philipp Tecklenburg diese Woche verschicken. Der Bauantrag liege bei der Verwaltung und werde zurzeit geprüft, fügt er hinzu.

„Unser Ziel ist es immer noch, im dritten Quartal 2016 fertig zu werden, aber es könnte auch in Richtung viertes Quartal gehen“, sagt Philipp Tecklenburg im Gespräch mit der NRZ. In den nächsten Wochen werden auf dem Grundstück Erdarbeiten durchgeführt, die Gebäude der ehemaligen Stadthalle und der Gaststätte Hackfort abgerissen sowie die Baugrube vorbereitet. Dafür sind zwei, drei Monate einkalkuliert.

Die Nachfrage nach den neuen Wohnungen stellt sich, wie Tecklenburg berichtet, recht zufriedenstellend dar. Knapp 40 Prozent der Wohnungen seien schon verkauft worden. „Was zum jetzigen Zeitpunkt ausreichend ist“, betont er. Seiner Erfahrung nach ginge die Nachfrage beim Baustart zurück. Wenn Fenster drin seien, die geplante Musterwohnung eingerichtet, werden die Anfragen wieder steigen, ist sich der Investor sicher.

Auf dem Gelände zwischen Brück-, Kolping- und Duisburger Straße entstehen fünf neue Gebäude. Der gesamte Komplex wird sich nach Auskunft des Investors in den Charakter der Altstadt einfügen, indem er sich in Form kleinerer Stadthäuser in unterschiedlicher Fassadengestaltung präsentiert. Auch im Innenbereich ist eine, allerdings niedrigere Bebauung vorgesehen. Auf der gesamten Fläche entstehen 23 Wohnungen. Parkmöglichkeiten für die Besitzer oder Mieter der Wohnungen bietet eine Tiefgarage.

Fast alle sind barrierefrei zu erreichen

Die fünf Gebäude haben nach Auskunft des Investors jeweils einen eigenen Charakter. Das ganze Projekt hat den Titel „Schatzkammer“ bekommen.

Die Wohnungen, vom Erdgeschoss bis zum Staffelgeschoss, sind zwischen 60 und 155 Quadratmetern groß. Fast alle sind barrierefrei zu erreichen sind.