Der König, der um die Worte rang

Dinslaken..  Wenn der König bei der Rede an die Nations ins Stottern kommt und dies nicht etwa am Inhalt, sondern an einem Sprachfehler des Monarchen liegt, sollte etwas dagegen getan werden. Georg VI., der Vater von Elisabeth II., überwand sein Stottern und eigentlich würde heute kaum noch jemand etwas davon wissen, wenn es nicht Colin Firth gebe. Der gewann für seine Darstellung des Monarchen in „The King’s Speech“ einen Oscar. Und seitdem ist der Sprachfehler des Königs sozusagen in aller Munde. Und nun auch auf der Bühne der Kathrin Türks-Halle. Die Theatergastspiele Kempf zeigen unter der Regie von Helmuth Fischl „Die Rede des Königs“ am Mittwoch, 11. Februar, um 20 Uhr im Rahmen der städtischen Aboreihe. Der freie Vorverkauf läuft, unter anderem im Fachdienst Kultur und im Dinslakener Pressehaus.

Geschildert wird im Stück, wie Albert, Herzog von York, zweitgeborener Sohn des britischen Königs, 1925 im Wembley-Stadion eine Rede halten soll, die im Hörfunk live übertragen wird, Albert aber kein Wort heraus bringt. Da alle vorherigen Versuche der Sprachkorrektur fehlgeschlagen waren, wendet sich seine Gattin an den australischen Sprechlehrer Lionel Logue. Als der König merkt, wie flüssig er auf einer Aufnahme spricht, die Logue gemacht hat, ringt er sich zur Sprechtherapie durch.