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Der Airbus "Dinslaken" kehrt zurück in die Heimat

21.05.2012 | 22:00 Uhr
Der Lufthansa-Airbus A340-300 Dinslaken wird nun in Düsseldorf stationiert.

Dinslaken.   Wie passend: Lufthansa-Pilot Sven Bräuning wurde in Dinslaken geboren und fliegt seit elf Jahren einen Airbus namens „Dinslaken“. Der Airbus hat schon viele, viele Kilometer in der Luft hinter sich. "Ein richtiges Arbeitspferd", nennt Bräuning das Flugzeug. Nun geht es Richtung Heimat. Die "Dinslaken" wird in Düsseldorf stationiert.

An hellblauen Frühlingstagen sieht man sie besonders gut: die weißen Kondensstreifen von Flugzeugen. Seit kurzem malt auch die „Dinslaken“, ein Airbus A340-300, solche Linien in den Dinslakener Himmel.

„Aus dem Flugzeug kann ich das Haus meiner Eltern in Oberlohberg sehen“, erklärt Sven Bräuning, erster Offizier bei der Lufthansa und gebürtig im Dinslakener Stadtteil Hiesfeld.

„Seit elf Jahren fliege ich jetzt die ,Dinslaken'. Aber noch nie ab Düsseldorf. Jetzt freue ich mich ganz besonders auf dieses gewisse Heimatgefühl“, schließt Bräuning an.

Am 2. Juni 2002 taufte er einst, gemeinsam mit der ehemaligen Bürgermeisterin Sabine Weiss, als offizieller Taufpate, die "Dinslaken", ein Langstrecken-Passagierflugzeug der Lufthansa.

Doch wo hat sich „unser“ Flugzeug im letzten Jahrzehnt herumgetrieben? Zunächst war der Flieger fünf Jahre in Frankfurt und ebenso lange in München stationiert. Von hier flog er mit 221 Sitzplätzen und 11.500 Kilometern Reichweite die drittgrößte Distanz der Lufthansa in der ganzen Welt. „Die ,Dinslaken' fliegt sechs mal in der Woche Fernstrecken. Ein richtiges Arbeitspferd“, nennt Pilot Bräuning das Lufthansa-Flugzeug.

Vorwiegend Fernziele

Nun kommt der Airbus mit der Kennung D-AIGV, von Piloten nach den letzten beiden Buchstaben kurz nur „Golf Viktor“ genannt, nach Düsseldorf. „Das war reiner Zufall, das wird nach der Größe und den Sitzplätzen ausgesucht. Jetzt sind drei A340 in Düsseldorf stationiert“, erklärt Bräuning. Auch von der Landeshauptstadt fliegt die große Passagiermaschine vorwiegend Fernziele an.

„Einmal in der Woche geht es nach Warschau. Ansonsten entweder nach New York, Toronto, Chicago oder im Winter nach Miami“, zählt Bräuning, der wegen seines Berufes jetzt in Köln lebt, auf. Wenn es also nach Nordamerika geht, fliegt der Airbus nordwestlich über seine Heimatstadt Dinslaken. Damit kehrt das Flugzeug nach zehn Jahren heim. In Zukunft möchte die Lufthansa die "Dinslaken" nach Tokio, Shanghai und Delhi fliegen lassen.

Lufthansas Riesenvogel

 

Von Maren Wenzel



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