„Das schönste Gesicht der Gemeinde“

Aussendungsgottesdienst der Sternsinger in St. Vincentius mit Pastoralreferent Klaus Lasse.
Aussendungsgottesdienst der Sternsinger in St. Vincentius mit Pastoralreferent Klaus Lasse.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Gestern fand der Aussendungsgottesdienst für die Sternsinger in St. Vincentius statt. In diesem Jahr wird für arme Kinder auf den Philippinen und weltweit gesammelt.

Dinslaken..  Sie waren schon ganz nah beim Papst, besuchten den Bundespräsidenten und wurden von Angela Merkel im Kanzleramt empfangen. Wenn die Sternsinger in den ersten Tagen des Jahres 2015 den Segen Gottes zu den Menschen bringen und Spenden für Kinder in Not sammeln, richten sie den Blick besonders auf Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden. Denn weltweit hat jedes vierte Kind nicht genug zu essen oder ist einseitig ernährt und damit anfällig für Krankheiten.

Was das für Kinder konkret bedeutet, macht die 57. Aktion Dreikönigssingen am Beispiel der Philippinen deutlich: „Segen bringen, Segen sein – Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ lautet das Motto der Aktion, an der sich viele Mädchen und Jungen als Sternsinger sowie ehrenamtliche Helfer in etwa 12 000 Pfarrgemeinden beteiligen.

Auch das Sternsingerteam von St. Vincentius Stadtmitte um Margret Kinold, Gabriela Schiff, Anke ter Laak und Brigitta Kowalski hat seine Vorbereitungen abgeschlossen. Etwa 35 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren, die in mehreren Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleitet werden, beteiligen sich wieder an der Sternsingeraktion 2015. Gestern Nachmittag fand der Aussendungsgottesdienst in der Kirche statt.

„Unsere Sternsinger sind das schönste Gesicht der Gemeinde und geben ein gutes Zeugnis von Kirche. Darauf können wir stolz sein“, betonte Pastoralreferent Klaus Lasse bei seiner Begrüßung. Auch ging er auf die Hilfe für das Schwerpunktland Philippinen ein, denn dort gehe es vielen Kindern nicht so gut wie bei uns. Auch ohne Orgelbegleitung sangen die Sternsinger kräftig mit bei „Wir kommen daher aus dem Morgenland“, „Seht ihr unseren Stern dort stehen?“, „Stern über Bethlehem“ und „Zu Bethlehem geboren“. Der Seelsorger segnete die Kreide, dann zogen die Gruppen zur Krippe, verbeugten sich und verließen die Kirche.

Anschließend besuchten die Sternsinger die Krankenhäuser, trugen ihre Lieder und Texte vor und überbrachten Patienten den Segen. Heute und morgen geht es mit dem gleichen Ablauf in die Familien in der Stadtmitte und näheren Umgebung. Dabei hoffen die Sternsinger auf viele kleine und große Spenden. Einige Tage später werden die umliegenden Kindergärten und das Altenheim ebenfalls von einer Gruppe besucht.

Die Aktion endet am Sonntag, 11. Januar, mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst aller Sternsinger aus St. Vincentius, Hl. Blut und St. Johannes um 10.30 Uhr in der St. Vincentius-Kirche.