Damit das Dorf Zukunft hat

Es geht um viel in Götterswickerhamm: um den drohenden Verlust von Lebensqualität für die Menschen, die dort wohnen, sollte eine meterhohe Mauer ihr Dorf durchziehen. Es geht um den Verlust von Attraktivität für all die Ausflügler, die sich gerne auf ins Rheindorf machen, um dort den Blick auf den Fluss zu genießen, ohne dabei hinter oder neben sich Beton zu sehen. Es geht um die Zukunft eines ganzen Dorfes. Umso wichtiger ist es, dass all die Betroffenen, die noch keine Einwendung geschrieben haben, die verbleibenden beiden Wochen nutzen, um so möglicherweise im Verfahren noch wichtige Veränderungen herbeizuführen. Und da sitzt neben der Stadt, die eine eigene Stellungnahme abgeben wird, auch ganz klar die Voerder Politik mit im Boot, die bei diesem gewichtigen Thema bislang viel zu ruhig war. Sie muss sich fraktionsübergreifend, im gemeinsamen Schulterschluss zu den Deichbauplänen für Götterswickerhamm positionieren. Nun gilt es, Druck im weiteren Verfahren aufzubauen und die Notwendigkeit einer dorfverträglichen Lösung einzufordern. Denn klar ist eines: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.